Mittwoch, 17. Januar 2018

Dr.J. und Mr. H. Erotik, SM



Dr. J. und Mr. H.

Aus dem e-Book "EIN BUTTLER MIT FACETTEN" 

von Xenia Portos


Bildergebnis für mr jekyll and mr hyde


Wie in jedem Menschen schlummern auch in einen Butler zwei Seelen in einer Brust.

Er war während des Tages und im Dienste seiner Herrschaft der korrekte, distanzierte Diener seines Herrn. Immer diskret, immer beflissen und äußerst gewissenhaft.

Es war aber auch so wie bei Dr. Jekyll und Mr Hyde; solche Persönlichkeiten ließen sich nicht auf die Dauer trennen und verlangten ihren Tribut. Also gab es Nächte, oder Tage, an denen er frei hatte, wo er sein Butler-Kostüm auszog, sich in eine kleine Nebengasse von London begab und dort unterkroch.

Hier streifte er die Vornehmheit seines offiziellen Lebens ab und verkehrte mit ganz einfachen, oft sehr vulgären Leuten. Sein kleines Appartement, das er gemietet hatte, lag im ersten Stock und war über eine kleine Treppe von außen betretbar. Hier wechselte er die Kleidung und begann sich in das Pub am Ende der Straße. Hier war er einfach nur James.
Nach all den vornehmen Damen, die ihn sonst umgaben, zog es ihn hier zu den drallen Mädchen aus dem Service und da griff er schon hin und wieder unter die Röcke der Mädchen. Es erregte ihn besonders, wenn sie darunter kein Höschen trugen. Manchmal spürte er ihre Feuchte und wusste, er konnte sie nach ihrem Dienst hinter dem Tresen kurz bedienen. Er tat es wild, ohne besondere Raffinessen und wenn sie dann an ihm hingen, voller Lust keuchten und er ihre festen Brüste in seinen Händen hielt, kam er hemmungslos wie ein wild gewordener Stier.

Seine besondere Vorliebe galt jedoch der Wirtin des Pubs. Sie war Ende Vierzig verwitwet, hatte ebenfalls pralle, feste Brüste, die fast aus ihrer Bluse herausfielen und ein sehenswertes geiles Hinterteil. Sie stemmte einige Biere gleichzeitig und servierte auch das deftige Essen aus der Küche selbst. Nach dem der Pub weit nach Mitternacht geschlossen hatte, nahm sie ihn immer wieder in ihr Schlafzimmer in den ersten Stock mit und warf ihn auf ihr Bett. Hier war vorerst einmal sie es, die den Ton angab. Sie zog ihm ohne Umschweife seine Hose aus und setzte sich auf ihn, ja man konnte sagen, sie ritt ihn über die Prärie, über Dämme und über Wiesen, bis ihm fast der Atem wegblieb. Sie schrie ihm die vulgärsten Dinge ins Ohr und lebte ihre Lust bis zur völligen Erschöpfung aus. Hier konnte er auch ins volle Leben greifen, er krallte sich in ihr Hinterteil, hob sie auf und ließ sie wieder auf sich fallen und bohrte sich in sie, bis sie dann von selbst um Gnade bat. Es gab aber auch wieder Nächte, in denen er sie unter sich hatte, ihr sein Schwert in den Leib rammte und sie von einem Orgasmus zum nächsten trieb.

Am anderen Ende der Straße befand sich ein Bordell mit jungen, unbeschwerten Mädchen, die sich zu Markte trugen. Einig standen davor, einige schauten aus den Fenstern. Man hörte Musik bis auf die Straße und die Freier kamen laufend mit einem Taxi oder zu Fuß. Es war ein Kommen und Gehen. Wenn er nicht ins Pub ging, dann kam er hier her und ließ sich, nicht selten, von mehreren der Mädchen gleichzeitig verwöhnen. Er kannte sie alle, wusste, in welcher Praxis die einzelnen Mädchen spezialisiert waren. Besonders liebte er Jolly, sie kniete mit Vorliebe vor ihm und genoss es, wenn er sich an den Türrahmen festkrallte und keuchte, wenn sie an ihm ihre Fellatio-Künste ausübte. Oder Maureen, die es anal liebte und darin Meisterin war. Sie streckte ihm ihren Po entgegen, zog selbst die Backen auseinander und genoss es, wenn er in sie eindrang. Er ölte sie sorgfältig und langsam ein, bevor er in sie eindrang. Schon alleine das machte sie geil. Er hörte es mit Genuss, wenn sie die Luft einsog und dabei wohlig stöhnte, auch wenn es sie schmerzte. Sein Schwert erreichte eine beachtliche Stärke und Länge, wenn er voll in Fahrt war.  Sie liebte es tief und langsam, bewegte dabei wild ihr Becken und mochte es, wenn er dabei ihre Brustnippel berührte, was sie noch zusätzlich erregte. Diese Stunden brachten seinen Körper zum Glühen und die angespannten Muskeln taten noch Stunden danach weh. Er röhrte dazwischen wie ein Hirsch und es kam nur mehr die dunkle Seite seines Charakters an die Oberfläche. Er nahm sie mehrmals hintereinander und war völlig hemmungslos in seiner Rage. Seine vornehme Herrschaft würde ihn so kaum wiedererkennen.

Diese Ausflüge ins profane Leben dauerten höchstens vier Tage innerhalb von drei Monaten, doch sie waren der Ausgleich zu der anderen Welt, in der er sich normaler Weise zu bewegen wusste. Da er sie immer sehr intensiv genoss, fand er es vorteilhaft, dass es nicht öfter vorkam. Es war auch eine körperliche Herausforderung.  Insgeheim befürchtete er, dass diese, seine dunkle Seite, wie er sie nannte, irgendwann die Oberhand gewinnen könnte.



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Montag, 15. Januar 2018

HEXE ESMERALDA, 8. Episode, Erotik, Fantasie



HÖLLENEXPRESS

von Joana Angelides

Bildergebnis für Lokomotive

Seit die alte Bahnstrecke wieder aktiviert wurde, ratterten diese Züge nachts  Durch meine Träume, als wären sie real. Obwohl die Trasse der Bahn rund einen Kilometer weiter weg vorbei führte, hörte man es besonders nachts trotzdem.

Ich beobachtete auch  manchmal Esmeralda, wenn sie auf der Fensterbank saß, ihren langen Zigarettenspitz zwischen den Fingern hielt  und auf den Zug hinaus starrte. Sie bekam dann so einen sehnsüchtigen Blick, als würde sie sich danach sehnen davon zu fahren. Angst stieg jedes Mal in mir hoch, sie würde mir sehr fehlen!

Und dann geschah das Unerwartete. Es war eine stürmische  Herbstnacht, der Wind rüttelte an dem Haus, die  Dachsparren knarrten und Durch undichte Fenster- und Türrahmen fuhr der Wind und bewegte  die Vorhänge leicht.
Ich lag auf dem Bett und starrte an die Decke. Ich wartete auf Esmeralda, erwartete, dass sich die Kastentüre öffnete und sie leise summend zuerst einen Fuß, dann eine Hand hervor streckte und sich dann lachend ganz und aufregend anzusehen, zeigte.

Es musste es zu einer Katastrophe gekommen sein, denn plötzlich raste der Zug, der täglich dort drüben einfach nur vorbei fuhr,  auf das Haus zu. Man konnte sehen, wie die Lokomotive immer größer wurde, wie die Waggons zitterten und wankten; sie waren  aus den Schienen gesprungen.
Bisher dachte ich immer, der Zug würde mit Treibstoff fahren, doch anscheinend  wurde er mit Kohle beschickt, denn aus allen Fugen der Lokomotive sprühten Funken und glühende Kohlenstücke und sie stieß auch  eine riesige Dampfwolke aus.
Als die Wand eingedrückt wurde, sprang ich aus dem Bett und versuchte Durch die Türe zu flüchten
Doch es war zu spät! Im letzten Augenblick beugte sich Esmeralda aus der Türe der Lokomotive heraus, packte mich beim Arm und zerrte mich in das Führerhaus.


Sie war halbnackt, voller Russ und ihre Augen funkelten. Ihre Bluse war zerrissen und gab ihre Brüste frei.
„Komm, wir nehmen diesen Zug, er führt uns direkt in die Hölle!“
Sie lachte, als ich sie ganz entsetzt anstarrte. Ich hatte nicht den Wunsch in die Hölle mit zu fahren.

Der Zug raste inzwischen weiter und fuhr direkt in den Wald der hinter meinem Haus begann.
Durch die offene Ofentüre konnte man die Flammen sehen, sie züngelten heraus und verbreiteten eine unerträgliche Hitze.
Esmeralda stand vor mir und begann, langsam die letzten Reste  ihrer Bluse zu Boden gleiten lassen. Ihre Haut war gerötet und glänzend. Die Flammen zauberten flackerndes Licht auf ihre Haut und der Russ verteilte sich in Streifen darauf.

Um nicht von den Flammen ergriffen zu werden löste sie mit einem Griff  nun auch ihren Gürtel und ließ den Rock langsam über ihre Hüften nach unten gleiten, es erschien der Nabel, die Rundung ihres Bäuchleins kam zum Vorschein.
Inzwischen raste der Zug weiter, legte Bäume um, knackende Äste flogen herein und angekohlte Blätter und kleine Äste verfingen sich in ihren Haaren.
Die Waggons rückwärts seufzten und knirschten, als würden sie die Hürden nicht nehmen können. Das Metall und die anderen Materialien hörten sich an, als würden sie bersten.
Esmeralda kam nun ganz nahe an mich heran, löste meinen Körper aus dem leichten Pyjama, beugte sich nach vor und trotz all diesem Inferno rundherum,  küsste  sie leidenschaftlich meinen Hals, ihre Lippen glitten an meinem Brustkorb nach unten. Sie mussten Brandflecken auf der Haut hinterlassen, so brannten sie.
Inzwischen raste der Zug weiter auf den Berg zu, bohrte sich kraftvoll einen Tunnel und raste weiter. Er raste  Durch Stein und Schichten immer tiefer und man konnte die Hitze aufsteigen spüren, die direkt aus der Hölle kommen musste.
Sie lehnte mich an den glühenden Ofen der Lokomotive. Ich spürte, wie meine Haut verbrannte und genoss es.
Inzwischen war auch ihr Rock ganz hinunter geglitten und so  liebten wir uns in diesem Inferno, übertönten mit unserem Stöhnen die Geräusche des sich in die Erde bohrenden führerlosen Zuges.
Wir vergasen Zeit und Raum, in manchen Momenten schien mir, dass ihr Haar in Flammen stand, dann wieder kamen Flammen aus ihren Augen und verbrannten mich.
In unzähligen Höhepunkten umtanzten uns seltsame Gestalten, strichen über unsere Haut, oder liebkosten uns, ja feuerten uns an, um sich dann wieder in Rauch und Flammen aufzulösen.

Plötzlich blieb kam der Zug kreischend zum Stillstand und die Geräusche wurden leiser um dann ganz aufzuhören.

Ich fuhr aus meinem Schlaf in die Höhe.

„Was war das?“
„Ich weiß nicht, Herr. Der Zug ist zum Stehen gekommen, von hier aus kann man das nicht so genau sehen. Jetzt wurdest DU aufgeweckt, DU hast so tief geschlafen. Unruhig zwar, als würdest DU einen bösen Traum haben, aber doch sehr tief. Komm vergiss den Zug!“
Sie sprang von der Fensterbank, wo sie nach dem Zug geschaut hatte und hüpfte auf mein Bett.
„Soll ich Dich ein wenig streicheln, massieren und kneten...?“
Ihre dunklen Augen weiteten sich und ihr halboffener Mund näherte sich dem meinem.
Ich erlebte in dieser Nacht meine zweite Höllenfahrt.



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