Samstag, 21. Juni 2014

Der Duft von Jasmin, romantisch



Der Duft von Jasmin
von Joana Angelides


Als das Flugzeug ausrollte, schloss ich für einen Moment die Augen und atmete tief durch. Es war ein wunderbares Gefühl zu wissen, dass drei wundervolle Wochen vor mir lagen, ohne Telefon, ohne Radio und ohne die Hektik des Büros. Man hatte mir das Paradies versprochen und ich hatte es gemietet.

Ein Paradies, das ohne Verena nicht vollkommen sein wird. Ihr Lachen wird mir fehlen und auch ihre Unbekümmertheit, wie sie mit den Problemen des Lebens umging.
Während mich eine Änderung des Tagesablaufes oft total aus der Bahn werfen konnte, zuckte sie einfach mit den Achseln und dachte schon wieder an Morgen.
Sie weigerte sich ganz einfach, Dinge ernst zu nehmen, oder ihnen große Bedeutung beizumessen.

Zerbrach eine Vase, bedauerte sie dies einfach und kaufte eine Neue. Sie konnte nicht verstehen, dass andere Menschen den Verlust tagelang bereden konnten und den Wert der zerbrochenen Vase mehrmals betonten. Für sie war es einfach ein schönes Objekt, der Wert war ihr egal.
Für sie hatte es keine Bedeutung, ob wir mit dem Auto, oder mit dem Fahrrad wohin fuhren. Für sie war es nur wichtig, dass der Tag harmonisch verlief und wir uns liebten.
Sie war spontan bereit, sich in jeder Umgebung ihren Gefühlen hinzugeben. Der Geruch von Heu war für sie genauso erregend, wie der Geruch eines teuren Hotelzimmers in irgendeiner Stadt.
Als der Alltag begann unsere kleine Welt zu bedrängen, immer mehr Dinge des täglichen Lebens an Gewichtigkeit zunahmen, ist sie einfach gegangen.

Zum Abschied legte sie mir einen Zweig mit Yasminblüten auf unser Bett. Ich ließ ihn tagelang, auch nachts, unberührt dort liegen. Er schien langsam zu sterben und im Sterben verströmte er seinen süßlichen Duft.

Das vom Reisebüro versprochene Paradies lag direkt am Meer, außerhalb eines kleinen Ortes, umgeben von uralten Olivenbäumen und nur durch einen mehr als holprigen Weg zu erreichen. Es war ein geräumiger Bungalow, ausgestattet mit allem was das Leben lebenswert macht. So stand es im Katalog und was meine leiblichen Bedürfnisse betraf, schien es zu stimmen.
Der Bungalow stand direkt am Strand, am Rande eines geheimnisvollen Olivenhaines, mit wunderschönen alten Olivenbäumen.


Er hatte einen großen Wohnraum mit sehr gediegenem Rattanmöbel bestückt. Sie waren mit großzügigen Polstern in den Farben Orange, Grün und Gelb belegt. Diese Farben verstärkten den Eindruck von Urlaub, Natur und Erholung.


Große flache Glasschalen waren mit frischen Früchten gefüllt und verströmten exotische Düfte.


Nach vorne hinaus zum Meer ging er in eine überdachte Terasse über, die in der Mitte einen Springbrunnen plätschern ließ. Auch dort waren großzügige Sitzmöbel wahllos verteilt und luden zum Verweilen ein.

In der Tiefe des Wohnraumes befand sich eine gut bestückte Bar, mit einigen Hockern davor.
Links neben der Bar ging es in den Schlafraum. Er war an der, der Sonne abgewandte Seite angelegt, wahrscheinlich um ihn kühl und dunkel zu halten. Das große Bett stand in der Mitte des Raumes und war mit einer weißen Decke aus grober Spitze belegt. Es lagen auch mehrere Polster aus diesem Material darauf und luden zum Ruhen ein.

An den Wänden waren großzügige Wandschränke angelegt, die viel Platz boten.
Rechts von der Bar ging es in eine moderne, helle, kleine Küche. Sie war ausgestattet mit einem vollem Kühlschrank und einer Eiswürfelmaschine.

Überall standen große Pflanzen in übergroßen Töpfen aus Messing herum.
Es mußte auch einen hilfreichen Hausgeist geben, denn es standen überall Blumen, schön in Vasen dekoriert und der Kühlschrank war mit frischem Obst und einem kleinen Imbiß gut ausgestattet. Doch war bisher niemand zu sehen.

Nachdem ich den Bungalow inspiziert hatte, meine wenigen Kleidungsstücke aus meinem Koffer achtlos auf das Bett geworfen hatte, beschloss ich, nur mit meiner Badehose bekleidet hinauszulaufen um den Sand und die sanften Wellen am Ufer spüren zu können.
Es überkam mich ein unglaubliches Glücksgefühl, ich ließ mich zu Boden fallen und spreizte meine Arme seitwärts aus und atmete tief die klare, würzige Luft ein.

Die Sonne stand nun schon sehr tief und zauberte effektvolle Lichter auf das sanft bewegte Wasser in der Bucht.

Ich beschloss, den frühen Abend, mit einem guten Buch auf einer der breiten Liegen auf der Terasse mit Blick auf die uralten Olivenbäume zu verbringen.

Die Sonne stand schon sehr tief, auch das Summen der Bienen war verstummt und nur in der Ferne war das leise Geräusch eines Motors draußen am Wasser zu hören. Dann verstummte auch dies und man konnte nur mehr das Schlagen der Stöcke auf das Boot hören, mit dem die Fischer die Fische anlockten.

Der Duft von Yasmin war plötzlich da und erinnerte mich an längst vergessene Zärtlichkeiten, einen warmen Frauenkörper und leises Flüstern.


War ich nicht alleine? Bewegte sich da etwas zwischen den uralten dunklen Stämmen der Olivenbäume?

Als ich, ohne meinen Kopf zu bewegen, nach meinem Glas griff, berührte ich eine Hand, die das Glas ebenfalls umspannte.
“Ich hole ein neues Glas, dieses hier ist leer.“


Es war die Stimme eines jungen Mädchens, leicht und zart, mit jenem tiefen Unterton der mich jedes einzelne Haar an meinem Nacken spüren ließ.
Verena? Wie kam sie hier her?


Es war nicht Verena, sie war ja aus meinem Leben gegangen, diese große Leere hinterlassend.
Der Duft von Yasmin umschmeichelte mich neuerlich. Sie trat zwischen mich und der untergehenden Sonne, beugte sich über mich und reichte mir das Glas, außen beschlagen und mit einer Blume geschmückt.

“Wer bist du?“ Meine Frage war leise, meine Stimme ein wenig heiser.

“Warum willst du das wissen? Ist es nicht bedeutungslos?“

“Ja, eigentlich schon.“

Ich nahm das Glas und nippte daran. Meine Augen hatten sich inzwischen an das Wechselspiel von Licht und Schatten gewöhnt und ich konnte die schlanke biegsame Gestalt nun näher betrachten. Es war nicht Verena, konnte sie auch gar nicht sein. Und doch......

Diese traumhafte, unerwartete Erscheinung bot sich in einem langen weißen, vorne offenen Kimono dar, der sich im zarten Abendwind leicht bewegte und ihre Figur sanft umschmeichelte. Da er vorne offen war, konnte ich ihre Beine hinauf fast bis zu ihrer intimsten Stelle sehen. Was mich ungeheuer erregte. Von meiner Position aus waren ihre Beine unendlich lang und schienen fast nie zu enden. Ein leichter Wind bewegte die beiden Vorderteile und es wurde kurz ein kleines dunkles Dreieck sichtbar. Die Sonne schien durch sie hindurch zu leuchten und Lichtblitze zu senden. Ihre langen schwarzen Haare fielen ihr über die Schultern und eine der Strähnen lag genau auf ihrer linken Brustspitze, die sich durch den dünnen Stoff hindurch deutlich abhob und sich mit jedem Atemzug bewegte. Es war unübersehbar, sie war nackt, nur eingehüllt in diesen weißen, dünnen Kimono, der mehr zeigte als er verbarg.


Ich machte eine einladende Handbewegung, die ihr bedeuten sollte, sich zu setzen. Ich wollte den Anschein des hilflos aufschauenden Mannes beenden.
Sie trat seitwärts an mich heran und setzte sich neben mir auf die Liege, die breit genug für uns beide war.

Wegen des nun plötzlich wieder voll auf mich fallenden Sonnenlichtes musste ich die Augen schließen, da spürte ich ihre gespreizten Finger in meinem Haar langsam versinken. Ihre Fingerkuppen berührten meine Kopfhaut und tausend Sterne explodieren hinter meinen geschlossenen Augenlidern.
Ich beschloss, meine Augen nicht wieder zu öffnen. Offenbar hatte sie beschlossen, die Initiative zu ergreifen und ich ließ es geschehen. Hatte man mir nicht das Paradies versprochen? Vielleicht war es doch Verena?
Unmittelbar spürte ich nun ihren Mund über meine Haut nach meinen Lippen suchend über meine Wangen streifen. Ich vermeinte zitternden Lippen zu spüren, wie sie sich auf die meinen senkten und es entstand ein ungeheures Spannungsfeld.
Was war das nur, war es ein Traum oder Wirklichkeit? Oder geträumte Wirklichkeit?
Ihr Körper war nun völlig entspannt, leicht über mich gebeugt, ihre nach unten gerichteten Brustspitzen zitternden leicht unter dem dünnen Stoff, berührten meinen Brustkorb und Wellen von sinnlichen Gefühlen durchdrangen mich. Durch den sich nach unten bauschenden Kimono, konnte ich ihre beiden festen, vollen Brüste sehen. Ihre dunklen Brustspitzen wurden voll durchblutet und waren daher sicher sehr empfindlich.
So war es zumindest bei Verena. Meine Gedanken schweiften ab. Wenn sie über mich gebeugt war, kniend neben mir, ihre Brüste nach unten zeigten und ich die Spitzen leicht zwischen meinen Lippen rieb, dann begann sie zu zittern, zu stöhnen und konnte in dieser Stellung nie lange innehalten.
Wie war sie doch leicht erregbar, unglaublich intensiv in ihrer Hingabe.
Aber, das war Vergangenheit und ich wollte es eigentlich vergessen.
Unbändiges Verlangen erfasste mich und ließ mich vibrieren, ich verschmolz zu einer Sinfonie aufgepeitschter Sinne.
Nun schienen unzählige Hände, weiche Lippen, urplötzlich an meinem Körper entlang zu gleiten, sein Vibrieren noch zu verstärken und an besonders empfindlichen und bereits erregten Stellen einen Sturm von Empfindungen auszulösen.
Ihr Mund flüsterte mir längst vergessene Worte der Liebe ins Ohr und trug mich mit intensiven Liebkosungen ganz hoch hinauf bis zum Ursprung eines tosenden Wasserfalles.
Ich griff nach ihr, spürte ihre Erregung und tastete an ihrem Körper entlang. Ich nahm wieder den Geruch von Yasmin, Geschmack nach Salz und Begierde in mich auf und liebkoste und umschmeichelte sie nun meinerseits so lange, bis wir beide gemeinsam den letzten ultimativen Höhepunkt unserer Sinne und Lust sich aufbäumen fühlten und als tosender Wasserfall in die Tiefe stürzten, aufgelöst in einzelne Tropfen eines gewaltigen Ganzen.
Die neuerliche Vereinigung nach dieser totalen Auflösung und des sich Fallenlassens geschah, als wir dann am Fuße dieses ungeheuren Gebirges zu Tode stürzten und uns gleichzeitig wieder vereinten und als aufgewühlter, aber geschlossener Fluß, mitsammen unlöslich verbunden, in unserem Flussbett weiter flossen, uns aneinander schmiegten und uns als kleine weiße Schaumkronen flüsternd verloren.
Inzwischen war die Sonne vollends in das Meer getaucht und samtene Dunkelheit umfing uns.
Es geschah unbemerkt, wir tauchten ein in diese dunkelblaue Nacht, ließen uns tragen von unseren Empfindungen.
Plötzlich löste sie sich schwerelos aus meinen Armen und verschwand in dieser Dunkelheit, ohne ein Wort zu sagen, als wäre sie nie da gewesen.
Ich blieb noch eine Weile liegen und horchte in meinen aufgewühlten, völlig entspannten Körper hinein und eine unglaubliche Sehnsucht nahm Besitz von mir. Es wurde mir plötzlich bewußt, dass man sich bereits im Augenblick der Trennung nach neuerlichem Zusammensein sehnen kann.
War es nun Wirklichkeit oder Traum?
Es konnte kein Traum gewesen sein, der Geruch von Yasmin und ihr ganz persönlicher Geruch lag noch immer über allem.
Die morgendliche Sonne zauberte Sonnenkringel auf meine Decke und das leise Geräusch der Wellen drang zu mir.
Warum war ich so ruhig, so unglaublich entspannt und ......?
Den ganzen Tag über war ich aufmerksam und achtete auf jedes Geräusch. Wieder gab es frische Blumen, frisches Obst und einen kleinen Imbiss im Kühlschrank.
Ich hatte auch endlich Gelegenheit meinen Hausgeist zu sehen. Es war eine kleine rundliche Frau, mit einem Knoten im Genick und zwei Einkaufstüten, die sie in meinem Kühlschrank verstaute.
Sie sang und summte den ganzen vormittag und verteilte wieder Blumen in den Vasen. Meine Fragen nach der Frau in Weiß konnte sie auch nicht beantworten, doch schien es mir, als würde sie mir mit dem linken Auge zu zwinkern.
Ich hielt daher weiterhin Ausschau nach der Frau in Weiß von gestern abend. Ich streifte sogar durch die nähere Umgebung, entdeckte mehrere ungalows in einiger Entfernung, konnte jedoch nirgends meine Yasminblüte entdecken.
Gab es das Paradies nur abends, oder war es das schon gewesen? Kam meine Yasminblüte nie wieder?
Mein Hausgeist hatte inzwischen Handtücher und auch Seife für zwei Personen ins Badezimmer gelegt, sowie eine neue Flasche mit Badeöl.
Ich versuchte meine Gedanken anderen dingen zuzuwenden, hörte Musik und versuchte alleine Schach zu spielen. Doch es waren gar nicht meine Gedanken, die mich quälten, es war mein Körper, der in dauernder Erregung war.
Als sich die Sonne wieder langsam anschickte ins Meer zu versinken, zog es mich in den Schatten des alten Olivenbaumes auf meine Liege.
Die Sonne stand nun schon sehr tief und das ungelesene Buch entglitt soeben meiner Hand, als er wieder da war, dieser unverwechselbare Duft nach blühendem Yasmin und der Duft nach Begehrlichkeit.
Sie löste sich aus dem Schatten der Bäume hinter mir und blieb dann stehen.
Ich drehte den Kopf, um sie mit meinen Augen zu suchen, da legte sie eine Hand auf meine Augen und mit dem Zeigefinger der anderen Hand verschloß sie meinen Mund.
Ich hob meinen linken Arm und griff nach dem biegsamen Körper über mir. Ich spürte ihr Zittern, sie war sofort wieder Gefangene meiner Gefühle. Langsam kam sie aus dem Schatten des Baumes nach vor und setzte sich neben mich. Ihr langes schwarzes Haar fiel über ihre Schultern und berührte im Gegensatz zu gestern, beide Brustspitzen und ich stellte mir sofort vor, dass ich es war, der sie berührte. Mit einer Hand zog ich sie zu mir und mit der anderen suchte ich ihre festen Brüste. Mein Mund fand seinen Weg wie von selbst und ihre zitternden Brustspitzen wurden von meiner Zunge umkreist. Sie warf ein wenig den Kopf zurück und ich hörte, wie hörbar der Atem zwischen ihren geöffneten Lippen entwich.
Im gleichen Rhythmus meiner nun einsetzenden zärtlichen Bewegungen spürte ich ihre Hände von meinem Brustkorb abwärts gleiten und mein Blut begann langsam zu glühender Lava zu werden.
Mit unglaublichem Einfühlungsvermögen lotete sie die Grenzen meiner Empfindungen aus, trieb mich in mehreren Anläufen immer wieder an den Rande des Ertragbaren, um mir dann Augenblicke des Abflauens abzutrotzen und mich neuerlich so zu erregen, dass ich mein Verlangen hinaus schrie, bis ich heiser wurde.
An diesem Abend glaubten wir in einem dunkelblauen Zelt zu liegen, abgeschirmt von der Außenwelt, nur die Sterne über uns blinkend im Takt unseres Herzschlages. Die knisternde Seide ihres Kleides erzeugte funkelnde Lichtbögen von elektrischer Spannung.
Unsere Gefühle trugen uns gegenseitig empor zu Höhen, die unerreichbar schienen. Es war eine unendliche Ansammlung von hell blinkenden Sternen, der Milchstraße gleich.
Ich nannte sie Verena, sie nahm mich namenlos, wie ich war. An all den folgenden Abenden, war ihre Haut kühl und weich, wurde jedoch dann im Laufe des Abends, nahtlos übergehend wie die Dunkelheit, heiß und wie elektrisch geladen. Nach unzähligen Höhepunkten, Ruhephasen, leisen Seufzen und Flüstern, verschwand sie wieder von einem Moment zum anderen.
Sie hinterließ aber immer diesen betörenden Duft nach blühendem Yasmin.
Es waren zwei wundervolle Wochen, mit ungeduldig verbrachten Tagen, erfüllten Nächten und tiefen Gefühlen.
In der Nacht vor meiner Abreise jedoch wartete ich vergebens. Sie kam nicht mehr.
Ich musste eingeschlafen sein, die blutrot aus dem Meer steigende Morgensonne weckte mich. Ich flüsterte leise den ihr von mir verliehenen Namen. VERENA
. Auf dem kleinen Servierwagen neben mir lagen einige Yasminblüten.

Der Traum wurde immer realistischer.

Ich beschloss, sofort nach meiner Rückkehr alles daran zu setzen, Verena in meiner Welt da draußen wieder zu finden. Oder sollte ich den Rest meines Lebens in dieser Bucht verbringen und hier auf sie warten?




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Freitag, 20. Juni 2014

REIFEPRÜFUNG bei ALEXANDROWA, Teil 2



Reifeprüfung, Teil 2
von Xenia Portos

Seine Zunge war rau und doch angenehm, sie wand und drehte sich und wurde immer erregter und geiler. Sie konnte sich nicht erinnern, dass seine Zunge jemals mit solcher Vehemenz und Ausdauer  an ihren Brüsten tätig war. Es erstaunte sie und mache sie auch ein wenig wütend. Wieso musste es erst zu solchen Extremsituationen kommen, damit sie die  Sinnlichkeit ihres Gatten erwecken konnte.
Seine Hände begannen nun, ihren Körper zu erforschen und seine linke Hand krallte sich in eine ihrer Pobacken, während die rechte Hand ihre kräftigen Schenkel auseinander drängten und ohne Zögern verschwanden zwei seiner Finger in ihrer feuchten Höhle, während  der Daumen wild auf ihrer Perle tanzte. Wohlige, gutturale Töne kamen aus ihrer Kehle, was ihn zu noch intensiveren Bewegungen veranlasste.
Neben ihnen hatte sich ein weiteres Pärchen bequem gemacht und das Mädchen griff gierig auch nach dem fast nackten Körper des Fürsten und begann nun ihrerseits seine Brustspitzen zwischen ihren Fingerkuppen zu drehen und zu zwirbeln.
Der Fürst stöhnte intensiver und seine Zunge auf Federowas Brustspitzen wurde noch schneller. Der Partner des nebenan liegenden Mädchen hatte nun ebenfalls die Fürstin bemerkt und seine dunklen Pupillen, die man aus den Augenschlitzen der Maske hervor brennen sehen konnte wurden größer und er wendete sich nun ebenfalls  ihr zu.
Doch bevor er sich noch in die „menage a trois“ einmischen konnte, wurden sie  jäh durch den Klang einer Glocke unterbrochen, ein Scheinwerfer konzentrierte sich auf das Podest im Mittelpunkt des weitläufigen Salons.

Auf diesem Podest stand ein weinrotes, dunkles riesiges Sofa, rundum mit Quasten und Schleiern bedeckt. Darauf räkelte sich der Körper eines jungen Mädchens. Es war Nina, die wie angekündigt heute auf diesem Altar ihre Unschuld  gegen ein Höchstangebot opfern wird.
Die Gebote wurden geheim abgegeben und der Zuschlag wurde durch einen Boten an den Bestbietenden überreicht. Wie alles heute Abend, geschah auch dies unter Wahrung völliger Anonymität.

Sie war  völlig nackt und ihre helle Haut glänzte im Licht der Scheinwerfer. Lediglich ein dünner, durchsichtiger Schal im Leopardenmuster war um ihren Körper drapiert der mehr betonte als verbarg. Man konnte ihre festen. prallen Brüste mit den kräftigen, dunklen Brustspitzen sehen, die deutlich hervorstachen. Ebenso sah man den Venushügel. das dunkle Ypsilon zwischen ihren lasziv  wirkenden Schenkeln.
Neben ihr saß eine kleine dunkelhäutige Asiatin, die immer wieder mit einem Wedel aus langen vergoldeten Pfauenfedern  auf ihrer Haut auf und ab fuhr und dabei immer wieder an ihren Brustspitzen, oder  zwischen den Beinen berührte. Schauer überliefen den nackten Körper Ninas dann und ihre Bewegungen wurden völlig unkontrolliert.
Nun näherte sich dem Podest ein kräftiger, nicht mehr ganz junger Mann, der gut gebaut und ebenfalls fast nackt war. Er hatte nur einen Lendenschurz aus Leder umgebunden und eine Ledermaske vor dem Gesicht.
Ein leises Trompetensolo begleitete ihn.
Die Scheinwerfer erfassten ihn und man konnte sein Muskelspiel bewundern. Er hatte offenbar den höchsten Preis geboten und wollte sich ihn nun vor allen Anwesenden seine Belohnung abholen.

Das Mädchen begann nun ihre Beine anzuziehen und sich aus dem Mittelpunkt des Prunkbettes zum Rand hin zu bewegen. Der Mann ging in die Knie und fasste mit einer Hand ihr linkes Bein und zog sie wieder in den Mittelpunkt zurück.
Man hörte einen  leisen Schrei und sie verschränkte nun beide Arme vor ihren Brüsten. Es sah wie eine Abwehr aus, sie erstarrte scheinbar vor Angst, doch es war sicherlich gespielt.
Er nahm ihre beiden Hände und zog sie sanft auseinander und drückte sie neben ihrem Kopf in die Kissen. Dann zwängte er seine Knie ebenso sanft, aber nachdrücklich zwischen ihre Beine und begann diese  mit seinen Schenkel auseinander zu drücken.
Deutlich konnte man sein erregtes Schwert unter dem ledernen Lendenschurz erahnen. Doch er näherte sich nur so weit ihrem Schoß, um knapp anzustoßen. Dann neigte er seinen Kopf und  begann  sie zu küssen und löste offenbar damit langsam ihre Starre. Seine Lippen  glitten nun langsam an ihrem Hals entlang zu dem Grübchen neben der Kehle. Noch immer hielt er ihre Hände auf die Polster gepresst, sodass sie sich fast nicht rühren konnte.
Man hätte eine Stecknadel im Raum fallen hören können, alles hielt den Atem an.

Dann näherte er seinen Kopf langsam ihren Brüsten und man konnte sehen, wie er eine der Nippel nach der anderen, immer abwechseln zwischen seine Lippen nahm.
Sie wurde unruhig und hob und senkte ihre Becken. Es war gar nicht mehr klar, ob sie ihn abwehren wollte, oder ob es die Erregung war, die sie so unruhig werden ließ. Ihre Beine hoben und senkten sich, spreizten und öffneten sich.
Im Raum löste sich die  atemlose Stille und  es machte sich eine  ungeheure Erregung breit und man konnte vereinzelte Paare hören, wie sie sich im Schutze der Dunkelheit  in Orgasmen wälzten. Doch die meisten  starrten weiterhin  gebannt auf die beleuchtete Bühne.
Der Mann im Scheinwerferlicht kam nun langsam seinem Ziel etwas näher und näherte sein Becken der nun leicht zugänglichen Pforte zum Paradies.
Seine Lippen erfassten nun wieder ihren Mund und mit einem energischen und kräftigen Ruck stieß er vor.
Der Schrei des Mädchens war echt, laut und schrill und ging in ein leiseres Wimmern über. Doch er beachtete das gar nicht, sondern begann nun immer schneller und tiefer in sie einzudringen.
Es schien ihr offenbar nach einigen Stößen zu gefallen und ihr Wimmern wurde zu einem Keuchen und Stöhnen. Ihr Körper begann sich unter ihm zu drehen und zu wenden und ihr Becken rotierte plötzlich in seinem Rhythmus mit.
Er war offenbar ein erfahrener Liebhaber, denn er machte immer wieder Pausen dazwischen und flüsterte ihr auch immer was ins Ohr und man konnte sehen, dass sie sich im total unterordnete. Plötzlich wurde der Körper wie von Geisterhand gehoben, versteifte sich und begann zu zucken. Für jedermann sichtbar hatte sie ihren ersten Orgasmus. Auch die kräftige Statur des Mannes war nicht mehr so aufrecht und souverän, auch er ergab sich einem Höhepunkt und das Licht wurde gedämpfter.
Sofort begann das Publikum seinen Unmut kund und die Beleuchtung  wurde wieder voll aufgedreht. Man wollte alles genau sehen, auf jeden Fall ein oder zwei da capo!
Es war ja allen klar, dass das Mädchen sicher nicht so unschuldig war, wie angekündigt, sie sicher diese oder jene  Erfahrungen mit männlichen Besuchern des Etablissements bereits hatte. Doch sie musste in der Endkonsequenz unberührt gewesen sein, denn der Gewinner hatte es sich sicherlich eine Menge Goldstücke kosten lassen, um sie sozusagen „einzuführen“. Und laut dem Prospekt gehörte sie nun diese erste  lange Nacht ihm.
Nach nochmaliger Aktion, an der auch die kleine Asiatin hilfreich teilnahm, wurde dann doch das Licht gedämpft.

Da nun das Interessanteste vorbei war, widmete man sich wieder seinem eigenen Vergnügen.
Während des ganzen Vorgangs hatte der Fürst seine Hände und Finger nicht von Federowa gelassen und sie langsam weiter stimuliert und sie war, auch durch das Zusehen der Vorgänge auf der Bühne mehr als erregt. Als er nun seine Bemühungen intensivierte, konnte sie nicht mehr an sich halten und ein unglaublich intensiver Orgasmus überrollte sie. Sie packte ihren Gatten an den Schultern, presste sich an ihn und hob und senkte ihr Becken in schnellem Takt. Der Fürst vergaß seine Umgebung, sein Schwert fand den Weg in sie und sie wälzten sich beide rasch und  planlos quer über die Polster, als lägen sie auf einem Bett mit glühenden Kohlen.
Er konnte sich kaum mehr beherrschen, immer wieder drehte und rollte er sie, sodass sei einmal oben und dann wieder unter ihm zu liegen kam. Seine flache Hand schlug vor Ekstase auf ihrem prallen PO auf, doch der Schmerz macht ihr nichts aus, ganz im Gegenteil, er spornte sie noch an.
Völlig erschöpft und fast besinnungslos stieß sie ihn irgendwann von sich, krabbelte über die weichen Polster und Unterlagen, vorbei an sich küssenden und liebenden Paaren, nur um zu entkommen.
Er verlor sie mit großem Bedauern aus den Augen;  er hätte noch eine Weile weitergemacht. Er bedauerte es vor allem, weil er daran zweifelte, dass er sie  je wieder finden würde. Er bedauerte vergessen zu haben, sie zu fragen, in welchem der Bordelle der Stadt sie ihre Talente anbot.

Sie fand dann eine Nische an der Wand, wo sie sich hineindrückte und versuchte zu Atem zu kommen. So fanden sie dann das Mädchen und der Gardeoffizier. Sie trugen sie dann mehr, als sie selbst ging, hinaus zu der Kutsche und brachten sie nach Hause.



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REIFEPRÜFUNG bei ALEXANDROWA, Teil 1



Reifeprüfung, Teil 1
von Xenia Portos

Federowa betritt das Arbeitszimmer ihres Gatten nur sehr selten.
Doch sie sah, dass ein Bote einen Brief brachte und er nach Lesen des Schreibens irgendwie freudig erregt war. Sie will nun wissen, was in diesem Brief steht.

Sie trat an seinen Schreibtisch und suchte ein wenig herum.
Ah, das dürfte er sein.
Es war eine Einladung des Fürsten Petrow an die ausschließlichen männlichen Mitglieder des örtlichen Jagdclubs,  zur Einweihungsfeier des neu renovierten Salons des  Etablissements von Madame Alexandrowa. Weibliche Begleitung wird akzeptiert.

Der Inhalt des Schreibens erweckte sofort ihr Interesse.

Der Höhepunkt des Abends soll die Aufnahme Ninas, der Tochter von Joujou, wer auch immer das ist,  in den illustren Kreise der Gesellschaftsdamen des Hauses sein. Eine Reifeprüfung sozusagen

Um Höchstangebote wird gebeten. Klang ja sehr frivol.
In einem Beiblatt wurden die Herren und ihre Begleiterinnen gebeten, als Römer oder Griechen verkleidet, maskiert und anonym zu erscheinen.
Auch Liebesdienerinnen befreundeter Häuser werden mit ihren Liebessklaven erscheinen, diese sollten jedoch als solche gekennzeichnet sein. Die „Sklaven“ sollten ausschließlich nackte Oberkörper haben, ebenfalls maskiert sein und an einer Kette mitgeführt werden.

Es soll ein Ball unter dem Motto „Aphrodite, Eros und Psyche“ werden, tabu- und grenzenlos.
Nina, die Elevin wird als Aphrodite erscheinen und vorerst einmal von einem Thron aus, das hoffentlich ungezwungene Treiben bewundern. Erst nach Abgabe der Offerte wird sie sich an dem „hoffentlich erbaulichen Treiben“  beteiligen.

Sie hielt das Schreiben in ihrer Hand und setzte sich langsam in den tiefen Ledersessels ihres Gatten.
Sie las es noch einmal langsam durch um den Inhalt auch wirklich richtig zu verstehen.
Soso, um Höchstangebote wird gebeten!
Da soll wohl die Unschuld dieses Mädchens auf dem Jahrmarkt der Lust geopfert werden. Allerdings  mit ihrem vollen Einverständnis! Und das offenbar auch noch coram publikum.

Sie legte das Schreiben wieder auf den Schreibtisch und beeilte sich, den Raum zu verlassen.

Sie eilte in ihr Zimmer und läutete nach dem Mädchen. Es war in ihr nämlich ein Entschluss entstanden. Sie wird an diesem Ereignis ebenfalls  teilnehmen.
Sie erzählte dem Mädchen von der Einladung und was dort geschehen soll. Doch diese wusste das bereits, es war ja auch beim Personal Tagesgespräch denn es war  ja nicht das erste Mal, dass solche Feste eben dort gefeiert wurden. Nur war bisher  noch niemand vom Personal  auch eingeladen.

„Wir werden teilnehmen und unsere beiden Offiziere als Sklaven mitnehmen. Wir brauchen zwei Einladungen, verschaffe uns diese. Du hast doch Freundinnen in einem dieser Häuser, oder nicht?“

„Naja, ich vielleicht weniger, aber die beiden Offiziere haben da ihre Verbindungen…….“
„Ist mir völlig egal, woher wir die nehmen, wir werden als Liebesdienerinnen mit unseren „Sklaven“ da teilnehmen. Ich will den Fürsten einmal erleben, wenn er sich bei anderen Frauen gehen lässt und vielleicht können wir da auch das eine oder andere Vergnügen finden…..“

Es klappte tatsächlich.
Das Mädchen brachte die beiden Einladungen, Federowa rief daraufhin die beiden Offiziere zu sich, die sich nach anfänglichem Sträuben, dann doch einverstanden erklärten mitzuspielen. Sie hatten Angst vor Schwierigkeiten mit ihren Vorgesetzten. Doch Federowa verstand es, diese Ängste vom Tisch zu wischen, indem sie sie mit schmerzhaften Strafen bedrohte.

Der Abend kam und der Fürst verließ das Schloss schon am späten Nachmittag, ohne sich von Federowa zu verabschieden oder sein Ziel anzugeben. Die beiden Frauen standen am Fenster hinter zugezogenen Vorhängen und konnten es gar nicht erwarten, dass seine Kutsche abfuhr.
Die Fürstin hatte cremefarbene Tuniken anfertigen lassen, die mit goldenen Gürteln und  Schnallen gehalten wurden und dazu passende Sandalen, die sie bis zu den Kniekehlen schnürten. Die Haare wurden aufgesteckt und mit goldenen Spangen gehalten. Sie waren etwas auffällig geschminkt und ihre Haut mit duftenden Ölen eingerieben, denen Goldpartikelchen beigefügt waren, sodass sie bei jeder Bewegung glänzte und strahlte.
Die beiden Offiziere waren ebenfalls gut eingeölt und ihre nackten Oberkörper glänzten ebenfalls. Besonders der große, kräftige Pjotr sah mit seiner Maske und den Ketten an den Handgelenken wie ein römischer Gladiator aus. Sie hatten kurze Lendenschurze um und die Lederbänder verschwanden fast zur Gänze in der Spalte ihrer muskulösen  Gesäße.
Nachdem alle in ihren Räumen verschwunden waren und nur mehr die Geräusche aus der Küche zu hören waren, schlichen sich die vier die Dienertreppe hinunter und bestiegen die wartende Kutsche. Die beiden Offiziere nahmen am Kutschbock Platz, hüllten sich gänzlich in ihre schwarzen Mäntel und dann fuhren sie los.

Es war alles ganz einfach. Sie ließen die Kutsche bei all den anderen Kutschen einfach stehen und die beiden Frauen gingen erhobenen Hauptes, die beiden „Sklaven“ jeweils einen Schritt hinter ihnen, die breite Treppe hinauf und überließen ihre Mäntel  den Händen der Dienerschaft.

Der nur wenig beleuchtete Salon war bereits ziemlich voll. Einige lagen auf den bereit gestellten großen Diwanen, einige auch auf den Pölstern, die überall herumlagen, Gläser in den Händen, oder von den berstend vollen Obstschalen  essend. Alle waren maskiert, es erinnerte an  Feste in Venedig oder im alten Rom.

Man musste es der Veranstalterin lassen, sie hatte es wunderbar organisiert. Beim Eingang standen junge Mädchen  und hielten große offenen Schalen in den Händen,  wo man Geldscheine hinein werfen musste. Sie nahmen die Schalen erst weg, wenn der richtige Betrag erreicht war.

Die beiden Frauen lösten die Ketten von den Gelenken ihrer Sklaven und diese verschwanden  im  Dunkel des Raumes.
Federowa war eine sehr schöne Frau, mit großen festen Brüsten, deren Brustspitzen sich durch den dünnen Stoff der Tunika durchdrückten. Ihr fester kräftiger Po so wie die Wölbung ihrer festen Schenkel hoben sich als deutliche Rundungen ab Die Tunika hatte rechts und links je einen Schlitz bis fast oben hin und konnte  die Einkerbung zwischen ihrem Becken und den beginnenden Schenkel, sowie den gewölbten Venushügel deutlich erkennen.
Die Magd war etwas stärker im Körperbau als ihre Herrin, doch hatte auch diese so ihre Bewunderer, besonders ihre festen, sich wiegenden Pobacken ließen manchen Mann ihr begehrlich nachblicken.
Sie eroberten zwei nebeneinander stehende Diwane, mit üppigen Pölstern und einer weinroten Decke und drapierten sich lasziv darauf.
Zu den Füßen der Fürstin kauerte sich ein sehr römisch aussehender Legionär, in dem sie Graf Nikolai an seinem Backenbart  zu erkennen glaubte; er grapschte nach ihren Schenkel und brachte sie ein wenig aus der Fassung . Sie versank noch tiefer in der tiefen Polsterung.

„Hallo, du Fleisch gewordener Traum eines Weibes, aus welchem Etablissement bist du denn, habe dich noch nie gesehen?“  Seine Hände glitten an den Schenkeln weiter nach oben und griffen gierig nach ihrem Venushügel. Schon aus Vorsicht und Weisheit hatten die beiden Frauen keine Unterwäsche an und sein Atem wurde fliegend und begehrlich. Er nahm offenbar an, dass sie eine der Frauen war, die sich hier  anboten.

Neben ihr und dem sehr erregten  Grafen  lagen zwei halbnackte Körper und befühlten sich gegenseitig, an dem keuchenden Atem der Frau konnte Federowa erkennen, dass sie bereits kurz vor der Auflösung war. Der Mann kniete zwischen ihren Schenkeln und bewegte sich im Rhythmus. Hinter ihm kniete eine andere Frau, hielt ihn umschlungen und liebkoste seine Brustspitzen, während ein sehr junger Mann sie von rückwärts penetrierte. Die vier bewegten sich gleichmäßig und unaufhaltsam, vergaßen die Welt um sich.
Graf Nikolai war es gelungen mit seinen Händen unter den Stoff ihrer Tunika zu kommen und er fuhr zittrig und gierig an ihren Schenkel auf und ab.
Seine Finger suchten ihren Weg und tauchten ein in die feuchte Höhle der Frau und
Sie musste feststellen, dass  wohlige Wellen von Lust durch sie hindurch rasten.
Sie beschloss, sich einmal für den Anfang dem hinzugeben und dann erst nach dem Fürsten zu suchen.
Sie ertappte sich dabei, dass sie, vorerst leise, dann immer lauter stöhnte und es offenbar sehr genoss. Diese Feinfühligkeit hatte sie Fürst Nikolai gar nicht zugetraut. Während der Fürst sie in ihren letzten wollüstigen Zuckengen hielt, begann eine kleine zierliche Blondine seine Aufmerksamkeit zu erregen und er genoss es sichtlich, deren  lange Fingernägeln in seine Brustspitzen gebohrt zu bekommen. Er schrie leise auf und wandte sich sodann von der Fürstin ab, um sich ganz dem kleinen Quälgeist zu widmen.
Federowa blieb noch einige Momente so liegen, doch unter ihren halb geschlossenen Augenlidern suchte sie die im Halbdunkel sich bewegenden Leiber ab, um vielleicht ihren Gatten zu finden.
Und da sah sie ihn. Er lag unter einer sehr fülligen Rothaarigen, die auf ihm saß und ihn als Rammbock benutzte. Sie ritt auf ihm, ließ sich ihre üppigen Brüste kneten und es hatte den Anschein, dass sie ihren Hengst zu Tode reiten wird.
Er schien um Gnade  zu flehen und zu betteln, doch sie lachte nur und ihr wilder Ritt wurde immer unkontrollierter. Er richtete sich halb auf und packte sie roh und fest und begann nun ihre Stöße völlig außer Rand und Band zu erwidern, bis sie beide zusammenbrachen.
Federowa erregte das sehr. Sie hatte den Fürst noch nie mit einer anderen Frau gesehen, bzw., seine Erregung  so aus der Distanz beobachten können.
Ein sehr kräftiger farbiger Sklave hatte das ebenfalls betrachtet und nahm sich nun der Rothaarigen an. Er umschlang sie und zerrte sie einen Meter weiter. Nun lag sie unterhalb und schrie auf, als der zugegebener Maßen, sehr große Penis des neuen Liebhabers unmittelbar in sie eindrang und sie aufzuspießen schien. Sie keuchte und rang nach Luft.
Federowa überließ dieses Schauspiel seinem Lauf und begann sich nun, bäuchlings ihrem Gatten zu nähern.
Er lag noch immer, völlig erschöpft  in den Pölstern und versuchte sich aufzurichten um eines der Champagnergläser zu erreichen um seinen trockenen Mund auszuspülen. Sie griff nach einem Glas und reichte es ihm.

Er nahm es dankbar an und sein Blick glitt von ihrer Maske langsam hinunter zu den großen, festen Brüsten und seine Hand begann zu zittern. Federowa bemerkte es mit Genugtuung, es schmeichelte ihr.
Er trank das Glas fast aus, dann befreite er mit einer raschen Bewegung ihre rechte Brust von dem dünnen Stoff und goss den Rest langsam über ihre erregten, sehr steifen Brustspitzen. Er registrierte ihr Schauern und begann dann den edlen Saft von ihrer Brustspitze abzulecken.


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Donnerstag, 19. Juni 2014

FEDEROWA und der Salon, Erotik



Das Mädchen auf dem Podest
von Xenia Portos

Nun war es fast schon zur Routine geworden, dass sich Fürstin Federowa an den wöchentlichen Spielen in Alexandrowas Salon beteiligte. Sie nahm immer das Mädchen und einen der beiden Gardeoffiziere, die ihr sonst auch immer zu Diensten standen, mit.
Sie hatte auch schon in der Vergangenheit die Aufmerksamkeit einiger der Herren erweckt, die annahmen, dass Sie eine der käuflichen Liebesdienerinnen aus einem anderen Etablissement war. Sie versuchte gar nicht, diesen Eindruck zu korrigieren und genoss wie immer die gierigen und geilen Aktionen.
Sie konnte hier ihren Gefühlen freien Lauf lassen und ihre Höhepunkte so richtig ausleben.
Es reizte sie auch,  sich so in der Anonymität öffentlich zu präsentieren. Sie nahm jedoch niemals ihre Maske ab, so sehr man sie auch darum bat, ja darum sogar bettelte und ihr hohe Summen dafür anbot.
Als sie heute ankamen, war bereits eine der nun schon üblichen Darbietungen, die zum Anheizen der Stimmung immer wieder veranstaltet wurden, in vollem Gange.
Auf dem beleuchteten Podest räkelte sich eine rothaarige, nur mit Straußenfedern bekleidete Frau. Sie lag in einem schwarzen, großen Armsessel, hatte ihre langen Beine gespreizt und ließ zwischen ihren Schenkeln eine der Straußenfedern auf und abgleiten. Mit der linken Hand fuhr sie sich über die Lippen, oder saugte an den Fingern. Die rechte Hand  drehte und zwirbelte eine der Brustspitzen und ihr Becken bewegte sich im Rhythmus. Es war eine erotisierende Szene.
Auf dem Programm stand „Leda und der Schwan“. Die Straußenfedern sollten wohl Zeus darstellen, wie er sich mit Leda, in Gestalt eines Schwanes vereinigte.
Nun verschwand die linke Hand zwischen ihren Schenkeln und sie beugte sich nach vorne, ließ ihre rote Mähne hin und her schwingen und man konnte sie leise wimmern hören. Ihre beiden Beine begannen zu zucken und man konnte sehen, dass sie sich  ihrem Orgasmus hingab. Sie war sehr gelenkig und erotisch anzusehen, wie sie ein Bein über die Lehne des Stuhles gleiten ließ, wie sich ihre Zehen bewegte und sie noch tiefer in den Pölstern versank
Aus dem Publikum konnte man eine gewisse Unruhe, Gemurmel und auch Stöhnen hören.
Alle Blicke waren fasziniert auf das Podest gerichtet. Der laszive Körper der Frau bewegte sich geschmeidig und lustvoll hin und her, auf und ab und man konnte förmlich spüren, wie ihre Erregung langsam abklang. Einige seufzten, einige waren noch mitten in eigenen Aktivitäten  verstrickt, die Luft war förmlich getränkt von Lust und Erotik.
Federowa hatte ebenfalls fasziniert zugesehen und spürte die erotische Spannung  in ihrem Unterbauch wachsen. Inzwischen hatte das Mädchen ein freies Sofa gefunden und drängte die Fürstin vorsichtig nach vorne. Sie mussten an einigen Pärchen vorbei, sich den Weg bahnen.
Dann glitt die Fürstin langsam auf das Lager und platzierte ihre Hüften auf einen der prallen Polster, die herumlagen. Sie winkte ein wenig herrisch den sie begleitenden Gardeoffizier herbei und öffnete ihren Brokatmantel. Es war eine Aufforderung, die er sofort verstand.
Er kniete sich am Ende des Sofas nieder und suchte mit der Hand ihren Venushügel. Langsam glitten seine Finger zwischen ihre Schamlippen, um sie zu öffnen. Er schlug das dünne Unterkleid hinauf, drängte ihre Schenkel auseinander und senkte seinen Kopf zwischen ihre Beine. Seine Zunge fand ihr Klitoris und er begann langsam an ihr zu spielen. Sofort breitete sich angenehme Wärme im ganzen Körper der Fürstin aus. Sie genoss es mit geschlossenen Augen und vergaß völlig wo sie war. Der junge Gardeoffizier ließ seine, wie immer  etwas raue Zunge bedächtig und mit unterschiedlicher Geschwindigkeit auf und ab gleiten und entlockte ihr kleine Schreie der Lust.
Plötzlich spürte sie, wie sich eine Hand von oben auf ihrer Haut bis zu den Brüsten vorschob und ihre Brustspitzen suchte. Sie öffnete die Augen und konnte durch die Schlitze der Maske, die sie, wie alle im Raum trug, in zwei dunkle glühende Augen blicken. Der Mann, der zu dieser Hand gehörte war im höchsten Maße erregt, er nestelte an seinem Beinkleid herum und ein gewaltiger Speer kam zum Vorschein, den er ihr langsam über die Lippen hin und her führte. Inzwischen saugte und leckte der kleine Gardist weiter an ihr und sie spürte, wie sich das Grollen des Vulkanes in ihr immer weiter an die Oberfläche arbeitete. Sie hechelte  immer schneller und das  veranlasste den  neben ihr kauernden Mann, um ihr seinen Speer langsam zwischen die Lippen zu schieben. Sie saugte daran, biss auch ein wenig zu, man konnte sein lustvolles Stöhnen  hören und dann begann er, sich rhythmisch zwischen ihren Lippen zu bewegen.
Es war eine lustvolle Symbiose von drei selbstvergessenen, sich windenden  Leibern auf dem gepolsterten Sofa.

Die fast nackten Körper, der als Sklaven verkleideten Bediensteten glänzten im Scheine der bunten Laternen, die ihr Kerzenlicht durch die durchbrochenen Abschirmungen flackernd schickten. Sie standen überall im Raum, geschützt durch  ebenfalls durchbrochenen Paravents. Die Jünglinge verteilten Getränke, Obstschalen und kleine Häppchen an die aufgewühlten Besucher. Auch einige sehr junge Mädchen eilten herum und verteilten kleine Schüssel mit duftendem Wasser und angewärmte Handtücher, mit denen man sich ein wenig erfrischen konnte.
Der Fremde, der sich mit Federowa so ausgiebig und intensiv beschäftigte, ließ nun völlig außer Atem und ein wenig erschöpft von ihr ab, nahm, dankbar eine der Wasserschalen und ein Handtuch und verschwand irgendwo in der tiefe des Raumes. Sie bedauerte es eigentlich, denn er hatte ihr  große Befriedigung verschafft.
Wo war heute eigentlich heute der Fürst? Sie konnte ihm nicht erspähen, doch es gab ja auch noch andere Räume und auch kleine Separees, in denen er sich aufhalten hätte können.
Aus einem der Nebenräume drang nun markerschütterndes Schreien einer hohen, schrillen Frauenstimme herüber. Federowa kannte diese Schreie. Sie klangen wie die Schreie ihres Mädchens, wenn sie sie mit der schwarzen Peitsche bestrafte. Dazwischen hörte man, dass einige mitzählten. Sie horchte angestrengt und konnte hören, dass man inzwischen bei der Zahl 35 war und es war offenbar kein Ende abzusehen. Nach jedem Hieb, der sich zischend ankündigte, schrie das bedauernswerte Geschöpf schrill auf und bettelte, damit aufzuhören.
Man konnte nur hoffen, dass es sich hier teilweise um Show handelte, denn sie schien am Ende ihrer Kräfte zu sein.
Einige hatten sich erhoben und waren hinüber gelaufen, um sich an diesem Schmerz aufzugeilen.
Federowa jedoch hatte heute genug und bedeutete dem Mädchen, das sich nur sehr ungern aus den Armen eines älteren, aber offenbar sehr agilen Kavallieres löste, dass sie nun gehen würden. Das Mädchen raffte schnell  ihre Kleidung zusammen und fasste ihr Haar rückwärts zusammen. Man wusste nie, was die Fürstin im Schilde führte, wenn man nicht gleich gehorchte......

Sie fuhren schweigend mit der Kutsche wieder zurück. Der junge Gardist, der heute sehr hingebungsvoll und  effektiv bei Federowa zu Gange war, saß am Kutschbock.


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FANTASY-MANN, Fantasie



FANTASY-MANN

 von Joana Angelides

Gibt es sie nun, diese Fantasy-Männer;  die imstande sind, unsere geheimsten Wünsche  zu erraten, unser Flüstern richtig zu deuten und uns schweben lassen?

Mein Fantasy-Mann kommt immer dann, wenn ich beginne, mich aus dem Tagesgeschehen auszuklinken, in mich hinein horche und das leise Ziehen der Sehnsucht in meinem Körper spüre.
Es kommt immer auf die Umgebung an, in der ich mich gerade aufhalte.

Wenn ich mich in einem geschlossenen Raum, unter gedämpften Licht und leiser Musik befinde, so tritt er gerne aus dem Schatten heraus,  hat zwei Gläser in der Hand, einen gut sitzenden Smoking an  und ein bezauberndes Lächeln in seinem Gesicht.

Mein erwartungsvoller Blick forscht in seinen Augen und sieht darin  das Ziel!
Es ist ein weißer Strand, irgendwo in der Karibik, einige Palmen stehen da, die größte genau im Zentrum. Ihre weit ausladenden Wedel bewegen sich im sanften Wind, reiben aneinander und erzeugen Geräusche wie von Seide auf Seide.

Ich liege unter dieser Palme und blicke nach oben. Durch das Bewegen der Palmwedel ergeben sich immer wieder durchlässige Stellen für die Sonnenstrahlen, sie blenden und lassen mich immer wieder die Augen schließen.


In meinem Wunschtraum liegt er nun neben mir und lässt durch seine geschlossene Faust feinen Sand auf meinen Nabel laufen. Wo ist der Smoking? Einfach verschwunden, irgendwo über dem endlosen Meer in einer nun fremden Welt.




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DIE FRAU VOM RIFF, myst.




Die Frau vom Riff
von Joana Angelides 



Vom Boot aus gesehen, lag das Haus hoch oben am Fels, einem Adlerhorst gleich. Man konnte meinen, es balancierte auf der Spitze des Felsens und der kleinste Windstoß könnte es herabwehen.


Weiter draußen, in Richtung  offenes Meer, schlugen die Wellen ans Riff und weiße Gischt schäumte auf. Es war wie eine Barriere,  davor würde  sein kleines  Boot erbarmungslos daran zerschellen.

Er saß im Boot und blickte schon eine ganze Weile nach oben. Sina, die Labradorhündin saß dort am Rande der ins Meer ragenden Terrasse und beobachtete ihn. Immer, wenn er die Hand hob, stand sie auf und er konnte sehen, wie sie den Schwanz hin und her bewegte. Sina hasste Salzwasser und blieb daher, wenn er mit dem Boot hinausfuhr immer an Land,
Das Ruder tauchte in das klare Wasser ein und erzeugte ein sanftes Kräuseln der Wellen. Er ließ sich treiben, wie jeden Tag um diese Zeit zwischen Tageslicht und Dämmerung.

Er nahm sich vor, das in Arbeit befindliche Bild morgen endlich fertig zu stellen. Eigentlich war es ja schon seit Tagen fertig, doch es gab immer wieder jenen und diesen Pinselstrich um es zu vervollkommnen.
Doch konnte er das nur in den Vormittagstunden, wenn  die Sonne schräg am Himmel stand und das Licht  hell und fluoreszierend war.

Sein Blick tauchte  gedankenverloren in die sanft an die Planken des Bootes schlagenden Wellen, bis auf den Meeresboden zu den Spuren im Sand, die die kleinen Krebse auf ihren Wanderungen  dort  hinterließen.

Da war  plötzlich das Gesicht dieses Mädchens wieder. Es lag an der Wasseroberfläche, als wäre sie ein Spiegel. Es war ein schönes, ebenmäßiges Gesicht.
Ganz am Anfang, als es ihm nur hin und wieder erschien, drehte er sich im Glauben, sie stünde hinter ihm, um. Doch dem war nicht so.

Das blonde Haar wurde von den Wellen auf und ab bewegt und umschloss ihr Gesicht wie ein Bilderrahmen. Die Augen waren halb geöffnet und sahen ihn fragend an. Ihre Lippen öffneten  sich, als wollten sie ihm etwas sagen, das er  nicht verstehen konnte.

Er vermied immer das Ruder zu bewegen um das Bild nicht zu zerstören. Sie schien seinen Blick festzuhalten und ehe er es sich versah, war er des Öfteren schon viel zu weit hinaus getrieben worden. Um wieder zurück zu kehren, musste er dann doch das Ruder mit voller Kraft einsetzen und das Boot wenden. Das Bildnis war dann jedes Mal  verschwunden.

Er redete sich dann  ein, dass es nur  Einbildung war und versuchte das Geschehen zu verdrängen.

Dieses Gesicht drängte sich sogar in seine Träume. Es lockte ihn aufs Meer hinaus und er folgte willenlos und fand sich in manchen Nächten tief hinunter zum  Meeresbodern, von sich bewegenden Schlingpflanzen umgeben, kämpfend mit Blätterranken, die ihn festzuhalten schienen. Er konnte sich nur unter allergrößter Anstrengung davon freimachen. Es gab da Muränen, die aus dunklen Höhlen der Felsen hervor schossen, die kleinen runden Augen gefährlich auf ihn gerichtet und das Maul mit den starken Zähnen zum Biss weit geöffnet.  Und immer war das Gesicht vor ihm , dass ihn lockte und lautlos rief.


Er vertäute das Boot am Steg und ging langsam, immer wieder nach rückwärts aufs Meer blickend, zu dem Haus hinauf. Sina kam ihm auf halbem Wege entgegen und zusammen gingen sie ins Haus.

Die Nacht kam fast unvermittelt, die Sonne versank blutrot in den Fluten und die Dunkelheit hüllte ihn ein. Die Lampe rückwärts im Raum spendete gedämpftes fast orangefarbenes Licht und die Schatten der Möbel im Raum tanzten im Licht des Feuers im Kamin.

Er saß in dem tiefen Lehnsessel davor, streckte sein Beine aus und führte das Glas an den Mund. Der  Geruch des alten Kognaks stieg ihm in die Nase und seine Hand versank im Fell von Sina, der neben ihm liegenden, zufrieden knurrenden  Labradorhündin.

Das flackernde Feuer fesselte seinen Blick und die züngelnden Flammen erinnerten ihn wieder an das im Wasser schwebende helle Haar rund um das Mädchenbildnis.
In dieser Nacht ließ ihn der Gedanke daran nicht mehr los und bereits am frühen Morgen stand er auf seiner Terrasse und begann er  mit einigen flüchtigen Pinselstrichen dieses Mädchengesicht aus dem Gedächtnis zu skizzieren. Vergessen war der Vorsatz, das andere Bild fertig zustellen, die letzten Pinselstrichen zu machen. Es lehnte vergessen an der Wand.

Zwischendurch schloss er immer wieder seine Augen, um sich das Bildnis in Erinnerung zu rufen und versuchte es dann auf die Leinwand zu bringen. Er arbeitete wie besessen und vergaß darüber Zeit und Raum völlig.

Erst Sina erinnerte ihn daran, dass es Zeit war etwas zu essen. Lieblos bereitete er für sich und Sina einen kleinen Imbiss zu und setzte sich dann gegenüber der Staffel, um die Zeichnung prüfend anzusehen.
Sina schien es nicht zu gefallen, sie knurrte leise.

Er war mit dem halbfertige Bild, eigentlich mehr eine Skizze,  unzufrieden. Die Zeichnung wirkte flach und unwirklich, es fehlte ihr jenes gewisse Flair, welches das Bildnis im Wasser hatte. Es fehlte ihm an Leben. Die Augen waren seelenlos, der Mund formte keine Laute.

Er musste wieder hinaus, er musste versuchen, das Bildnis wieder zu finden, schwebend an der Oberfläche der Wellen. Musste in ihre Augen tauchen, hören was sie ihm zu sagen hatte.


Die Ruder tauchten regelmäßig und kraftvoll in das klare Wasser und seine Blicke streiften suchend über die Oberfläche. Die Sonne lag über dem Wasser und schickte Sonnenkringel in die Tiefe.
Einige Meter vor ihm sah er dann plötzlich die goldene Mähne des Mädchens auf und abtauchen. Er versuchte ihr näher zu kommen, ruderte schneller und angestrengter. Doch der Abstand verringerte sich in keiner Weise.

Die Hündin Sina, hoch oben auf der Terrasse  hatte sich aufgerichtet und ihr Blick erfasste das Boot, welches sich immer weiter entfernte. Sie lief nervös hin und her und versucht durch Bellen auf sich aufmerksam zu machen.

Er ruderte noch immer hinter seinem Traum her, versuchte die Worte zu verstehen, die sie flüsterte, doch er kam ihr niemals nahe genug.

Ihre goldenen Haare schienen sich im Ruder zu verfangen, ihr Gesicht tauchte weg und kam auf der anderen Seite des Bootes herauf. Ihre Augen blickten ihn groß und fragend an.

Er hatte längst jedes Maß verloren, entfernte sich immer mehr vom Land und das Haus am Felsen wurde immer kleiner, doch er beachtete es kaum. Er wollte ihr Gesicht aus der Nähe sehen, hören was sie sagte.

Und wenn er selbst hinabtauchen würde, mit ihr  gemeinsam ein Stück schwimmen würde?

Er zog die Ruder ein und legte sie neben sich, richtete sich auf um über den Rand zu springen, hinenzutauchen in die aufgewühlten Fluten

Er bemerkte nicht die gefährliche Nähe des Riffs, merkte nicht die tödliche Gefahr.

Sina war längsseits aufgetaucht, sie hatte ihre Abscheu dem Wasser gegenüber überwunden, schwamm um ihr und um sein Leben. Sie bellte laut und fordernd.

Doch er konnte sie nicht mehr hören. Er war hineingetaucht in die Wellen, das Boot rammte krachend den Felsen, eine der Planken traf seinen Kopf, seinen Körper, die Brandung verschluckte ihn und trieb ihn zwischen den  Felsen in das offene Meer. Das  Sonnenlicht legte goldene Lichter über die Schaumkronen, sie tanzten wie eine goldene Mähne hin und her.

Möwen zogen ihre Kreise und ihr lautes Schreien vermischte  sich mit den Geräuschen rundherum.

Sina hatte sich auf einen der Felsen gerettet, schüttelte ihr Fell und warf traurige, verzweifelte Blicke hinaus auf das Meer. Sie war zu spät gekommen.

Sie wurde am nächsten Morgen von Fischern mitgenommen, die vorbeifuhren. Sie sahen die zerschellten Reste des Bootes und nickten wissend.

„Wahrscheinlich hat ihn die Frau aus dem Riff geholt! Sie hat wieder ein Opfer gefunden!“


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Freitag, 13. Juni 2014

PJOTR und FÜRSTIN FEDEROWA, (SM)



 


AUSZUG AUS DEM e-Book

"PERLEN DER LUST"
von XENIA PORTOS

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Auch über   https://www.bookrix.de/-joanavienna/

PJOTR und die Fürstin

von Xenia Portos

 Das Mädchen bürstete langsam und bedächtig die langen Haare der Fürstin. Es herrschte eine gespannte Stille zwischen den beiden, seit den gestrigen Ereignissen.

Natalia Federowa hatte sehr wohl mitbekommen, was gestern nach der orgastischen Session in ihrem Schlafzimmer dann noch nebenan zwischen dem Mädchen und dem jungen Gardeoffizier passierte und überlegte, ob sie das Mädchen vielleicht heute deswegen auspeitschen könnte.
Wohltuendes Prickeln verursachte ihr der Gedanke, sie weinen und heulen zu sehen und sich daran neuerlich zu erregen.
Sie wollte schon beginnen, als ihr das Mädchen zuvor kam.

„Herrin, es gibt einen neuen Gardeoffizier,  sein Name ist Pjotr. Er ist ein wenig älter als die beiden Burschen, die wir bisher kennen. Er hat einen prachtvollen Oberkörper, ein nicht zu kleines, kräftiges Hinterteil und eine Glatze, dafür einen Schnurrbart. Ich weiß nicht wie, aber er hat es herausgekriegt, dass Sie besonders fähige Gardeoffiziere zu sich rufen und sie belohnen. Er möchte auch gerne die Gunst seiner Herrin erwerben….“

Natalia hatte aufmerksam zugehört und war auch gleichzeitig erschrocken. Eigentlich wollte sie vermeiden, dass sich ihre Schwäche herumspricht, andererseits hatten sie die Worte des Mädchens neugierig gemacht.

„Bestelle ihn einmal her, diese Unverschämtheit sollten wir bestrafen!“

Das Mädchen kicherte ein wenig.
„Herrin, das wird keine Bestrafung, denn ich habe gehört, dass Pjotr die Peitsche liebt. Er geradezu darum bettelt, erzählten sie in der Stadt. Ich habe da eine Freundin, die in einem Etablissement arbeitet, das er immer wieder besucht.“

„Soso, er liebt die Peitsche? Na dann wollen wir das einmal ausloten, ob er auch meine liebt!“

Gleich am nächsten Nachmittag meldete das Mädchen, dass sich der fragliche Offizier in ihrer Kammer befinde und auf Befehle warte.
„Herein mit ihm!“  Die Stimme der Fürstin klang fest und herrisch.
Als er dann durch die Tapetentüre kam, musste er sich ein wenig bücken, er war fast 2 Meter groß und sah imposant aus.

Natalia machte eine knappe Geste und er warf sich sofort zu ihren Füssen und senkte seinen Kopf. Das überraschte sie.

„Steh auf! Ich hörte, dass Du von deiner Herrin eine besonders strenge Beurteilung und harte Behandlung erwartest und begrüße das. Da Du es gewagt hast, ohne dass ich Dich anforderte um Empfang zu bitten, werde ich Dir heute die erste Lektion erteilen. In Zukunft wartest Du, bis ich Wünsche äußere! Stehe auf und ziehe Dich aus!“
„Ja, Herrin…!", seine Stimme war kräftig und gar nicht unterwürfig.

Rasch hatte er die Kleider abgelegt und stand nun völlig nackt da. Natalia verschlug es den Atem, das Mädchen hatte Recht. Sein Körper war eine Augenweide.

„Fessle ihn an das Bettende, lass ihn knien und binde ihn an die Bettpfosten!“
Sie erkannte, dass er für den Hocker der Frisierkommode einfach zu massig war.

Die Zofe tat wie ihr geheißen und band ihn am linken Bettpfosten des Bettes fest, band auch seine Beine zusammen. Und zwar an den Fesseln und an den Knien Er kniete aufrecht mit dem Gesicht zum Bett und den Brustkorb an das Holz gepresst und wartete.

Die Fürstin genoss diesen Anblick, sie sah, wie seine Pobacken zuckten. War es Angst oder Lust, die das verursachte?

Sie hatte schon einige Peitschen und die Gerte vorbereitet und griff zuerst einmal zu der kürzeren, aber dickeren Peitsche, mit dem dicken Griff.

Mit dem Griff fuhr sie ihn zuerst einmal zwischen den Pobacken einige Male durch und merkte, dass er zitterte. Dann stellte sie sich seitwärts und holte einmal so richtig aus. Sie traf ihn dreimal am Po und zwei Mal am Rücken.  Er bäumte sich leicht auf, doch er schrie  nicht.

Erst als sie  nochmals 5 Mal hintereinander langsam zuschlug, drang leises Stöhnen aus seinem Mund und er hob den Kopf.
„So, das war das Aufwärmen, nun gehen wir an die Strafe selbst!“

Sie nahm die schwarze dünne Peitsche, mit den Knoten am Ende, holte kräftig aus und schlug zu, ebenfalls 5 Mal, mit drei Sekunden Pause dazwischen.

„Ja, ohhhhjaaaa, bitte Herrin, fester!“ Er zerrte an den Fesseln wand sich genüsslich.

Es verwirrte die Fürstin, dass er offenbar nicht genug bekommen konnte, ja es erbettelte.
Sie wollte, dass er um Gnade bettelte und nicht um Hiebe.
Sie nahm all ihre Kraft zusammen und holte weit aus und  schlug unbarmherzig zu. Nach weiteren 5 Hieben jedoch zeigte er doch Wirkung, Sein Körper versuchte auszuweichen und er stöhnte lauter. Da er aber sonst keine Äußerung machte, schlug sie noch einige Male zu.
Nach jedem Schlag bäumt er sich auf und keuchte leise. Einige Striemen, die sich kreuzten, zeigten kleine Bluttröpfchen.
Er musste doch endlich genug, ja starke Schmerzen haben.

„Danke Herrin, danke….. ohja Herrin!“ 

Sie senkte die Peitsche. Wenn er es so wollte, dann wird er es in Zukunft nur mehr als Belohnung bekommen, nahm sie sich vor.

Sie legte die Peitsche weg und kam an sein Ohr.
„Wenn Du mir nun beweißt, dass  Du mit der Zunge ebenso ausdauernd sein kannst, wie ich mit der Peitsche, dann bekommst Du vielleicht noch einmal zehn?“

„Herrin, binde mich los und ich beweise es Dir!“

Das Mädchen band ihn los und er wäre fast umgefallen, stand jedoch auf und ging um das Bett zu der bereits wartenden Fürstin herum.
Er bewies ihr seine Fertigkeit, ließ seine Zunge tanzen und brachte sie zu einem Orgasmus, der nicht lange auf sich warten ließ, da Natalia sowieso schon über das übliche Maß hinaus erregt war. Sie stöhnte laut und schlug mit ihren Armen um sich.

Dann stand er auf und hielt sich an dem Bettpfosten fest, ließ sich stehend noch einmal festbinden und genoss die versprochenen letzten zehn Hiebe. Die beiden Frauen hatten Angst, er würde den Bettpfosten umreißen, so zog er daran. Letztlich kamen doch dann einige leisen Schreie aus seinem Mund.

„Danke … oh Herrin, ich bin immer zu Deinen Diensten!“

Sein Rücken und sein Hinterteil waren blutrot, von Striemen überzogen und seine Muskeln zuckten unregelmäßig. Er verbeugte sich, raffte seine Kleider zusammen und verschwand durch die Tapetentüre.

Die beiden Frauen warfen sich verwunderte Blicke zu.
Doch es war sicher nicht die letzte „Behandlung“, die die Fürstin zu bieten hatte