Sonntag, 8. Juni 2014

DER SCHMERZ, erotisch (SM)



Der Schmerz

von Joana Angelides


Ein kaum wahrnehmbares Geräusch in der Luft, ein kurzes Pfeifen wird hörbar und die Gerte findet ihr Ziel.
Der Atem stockt, der Schmerz bahnt sich  seinen Weg. Er frißt sich rasend schnell durch den Körper, scharf und beißend, erreicht in mehreren  Wellen das Gehirn und beginnt sich dort auszubreiten, explodiert und fließt wieder zurück.

Vom Moment an, wo die Gerte das anvisierte Ziel erreicht, den Schmerz durch den Körper jagt, bis zum befreienden Schrei vergehen nur Sekundenbruchteile, eine kleine Ewigkeit.
Nun wütet er, zerreißt Nerven, jagt Signale durch den Körper, läßt ihn sich aufbäumen und alles rundherum vergessen. Rote Kreise beginnen sich zu drehen und werden weißglühend.
Langsam ebbt er ab. Das ist der Moment, wo der zweite Hieb  der Gerte kommt, mitten in die abklingende Kurve trifft  und den Schmerz neuerlich auf den Weg schickt. Diesmal ist er stärker, kennt den Weg zum Gehirn schon, bis  in die letzte Nervenzelle, peitscht sie auf, läßt sie rot glühen und  tausend Messer  in die Nervenbahnen schicken. Die gesamte Nervenbahn beginnt zu vibrieren und zu singen wie Drähte unter Strom.
Alles ist rot, hinter dem Augapfel beginnt das Blut in einem roten Schleier zu fließen, zuckende Blitze erhellen das Innere und die Schreie gehen nahtlos in leises Wimmern über, und wenn der Schmerz das Gehirn durchlaufen hat und etwas abebbt, kommt der dritte, wohl dosierte Schlag.
Das Geheimnis liegt daran, den Schmerz der einzelnen Schläge voll wirken zu lassen, sie durch den Körper zu jagen, ihnen Zeit zu lassen, sich auszubreiten, die Wirkungen voll spürbar zu machen, bevor der nächste voll trifft.

Erst wenn die Flammen des Feuers den letzten Schmerz voll wirken und wieder abklingen lassen, dann wird der nächste Schlag zur Vollendung. Er trifft  das Schmerzzentrum, reißt letzte Barrieren auf und durchflutet den Körper, er versucht in eine Ohnmacht zu fliehen, bäumt sich auf, schreit seine Empfindungen heraus und erwartet trotzdem den nächsten Hieb.

Dieser reißt den Körper  in die Höhe, wieder wird alles rot, der Schmerz beginnt sich erneut zu drehen und bohrt sich tief in das zuckende Fleisch.
Es ist, als wäre der Körper geöffnet, als würde das rohe Fleisch  darliegen und   alles weiss und lautlos wird. Das Gehirn beginnt zu kochen, der Mund ist offen und man kann nicht mehr schreien. Die Wellen des Schmerzes erfassen jeden Muskel, sie zucken und verkrampfen sich, die Nerven sind aufs Äußerste gereizt, sie  senden eine Welle nach der anderen durch ihre Bahnen. Der Schmerz der vorangegangen Hiebe ist noch auf der Lauer, kompensiert diesen Schmerz und es wird die Hölle aufgetan.
Es ebbt nur langsam ab, jeder Hieb hat eine Erinnerung hinterlassen, sie verläßt den Körper nur langsam, jede Berührung der Haut ruft sie jedoch wieder hervor.
Doch in einer Form, der die Sinne anspannt, eine seltsame Erregung erzeugt, den Körper zum Sieden bringt. Bis ein Adrelaninstoß den Schmerz plötzlich relativiert und der Körper Endorphine ausschüttet, die allen Schmerz vergessen  und  ihn nur mehr fliegen lassen.
Dann merkt der Körper erst, dass er erregt ist. Alles Blut schießt in das Lustzentrum und nun schreit der Körper, den Schmerz nur mehr als Erinnerung im Hintergrund, nach Erlösung.

Der Schmerz war nur Vorbereitung, ein Öffnen der Empfindungen und zärtliche Hände bereiten nun die nächste Explosion vor, streichen über empfindliche Stellen, verstärken aufkeimende  Gefühle, lösen  eine ganze Perlenkette an Empfindungen aus.

Der Körper bäumt sich in einem ungeheuren Furioso erneut auf und verglüht.




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GLÜHENDES BRENNENDES EIS, Teil 2 (SM)




 



 GLÜHENDES, BRENNENDES EIS, Teil 2
                                                         von Xenia Portos
Bildergebnis für toulouse lautrec
 Fortsetzung von Teil 1
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Den letzten Kilometer fuhr die Kutsche wieder sehr langsam, der Kutscher rief uns, ohne sich umzuwenden zu, dass wir gleich am Ziel sein werden. Er war wirklich sehr dezent. Leider habe ich sein Gesicht  nie gesehen. Nachdem er unsere beiden Reisetaschen abgeworfen hatte, fuhr er sofort wieder ab.

Mir ist heute noch unverständlich, woher meine nordische Liebesgöttin ihre Energien nahm. Sie sprang leichtfüßig vom Schlitten, stürmte zur offenen Türe der Waldhütte und wurde dort mit einem Hallo begrüßt.

Ich gestehe, ungern zwar und auch nur Dir gegenüber ein, dass meine Knie etwas zitterten und ich erst hinter ihr zur Hütte kam. Meine Energie war ein wenig geschwunden.
Als ich ebenfalls eintrat, wurde ich sofort von molliger Wärme umfangen. Die Hütte hatte von außen gar nicht so groß ausgesehen, doch es waren rundum Holzpritschen mit dicken Matratzen und Fellen angebracht, der Boden war aus Bohlenbretter, dick belegt mit Fellen und im Hintergrund war eine Türe mit Glasfenster, zu dem eigentlichen, großen Saunaraum mit seinem mächtigen Saunaofen und einem Korb mit Steinen und zwei oder drei Holzkellen, die am Boden lagen. In einer Ecke war  eine Eckbank und ein klobiger Tisch mit einigen dicken Gläsern zu sehen und eine Bar mit unzähligen Flaschen
Die Gesellschaft bestand aus zwei Männern, mit mir nun Dreien und insgesamt vier Frauen.
Und alle waren nackt. Die Frauen oder Mädchen waren alle blond bis weißblond, zwei davon waren zwischen ihren Schenkeln rasiert, hatten aber blonde Haarmähnen, die ihnen bis auf die prallen, aufrecht stehenden Brüste hingen. Sonja stellte mich allen einmal vor und jeder kam und murmelte seinen Namen. Ich bemühte mich krampfhaft ihnen in die Augen zu sehen, doch ihre Gesichter verschwammen, angesichts des aufregenden Anblickes der sich mir bot.
Es wurde mir angenehm bewusst, mit welcher freudigen Begrüßung wir konfrontiert waren und es machte für mich die Situation irgendwie leichter. Sie umarmten mich und Sonja und schenkten uns sofort zur Begrüßung von dem heißen Grog, der auf dem Tisch stand, ein. Er war stark und würzig und stieg mir sofort in den Kopf.
Es waren durchwegs als schön zu bezeichnenden Menschen, kräftig und groß die Männer, die Mädchen ebenfalls groß gewachsen und von stattlicher Figur, aber wohl proportioniert.

Meinen Blick bannte besonders eines der Mädchen. Sie setzte sich nach der Begrüßung auf eine der Pritschen, zog ein Bein an, stellte das andere auf den Boden und ließ meinen Blick ungeniert zwischen ihren Beinen ruhen. Sie erweiterte sogar den Blickwinkel ein wenig, um mir das rosa Fleisch zwischen ihren Schamlippen zu zeigen. Ihre Haare waren kurz und fast weiß, im Kontrast dazu hatte sie braune Augen. Ihre Zunge fuhr über ihre geöffneten Lippen und sie schien geil zu sein!

Ich konnte nur mit Mühe meinen Blick von ihr lösen.

Wir machten uns bekannt, ich wurde mit sehr viel Freundlichkeit und Offenheit begrüßt und alle fanden es interessant, dass ich direkt aus Japan kam. Wir waren in guter Gesellschaft, fast alle arbeiteten im Pressewesen.
In der warmen angenehmen Atmosphäre kamen langsam meine Lebensgeister wieder zurück. Sie hatten auch einen Imbiss vorbereitet, bestehend aus dünn geschnittenem Elchfleisch, herzhaftem Brot, Käse und Obst. Die Zeit verging wie im Fluge. Der Grog tat seine Wirkung, es wurde auch Bier getrunken, und die Stimmung war ausgelassen.

Man muss sich erst daran gewöhnen, mit sechs völlig fremden Menschen, nackt an einem Tisch zu sitzen und zwanglos zu essen und zu plaudern. Ich weiß, mein Freund, Du bist ja in einem Nudistenclub und versicherst mir immer wieder, dass man da niemals an Sex und Erotik denkt! Aber seit meinem Ausflug in die Welt des Eises und meiner neuen Hemmungslosigkeit, der Erotik und des hemmungslosen Sexes, glaube ich Dir das nicht mehr.

Ich saß selbstverständlich neben Sonja, unsere Schenkel berührten sich und feine Impulse, gerade so viele, dass unsere Erregung leise schlummernd am Köcheln blieb, durchzogen meine Lenden. Aber meine Blicke bohrten sich gleichzeitig in mein Gegenüber, in dieses aufregende Geschöpf mit den braunen Augen und dunkelrotem Vorhof rund um ihre steifen Nippel. Sie merkte es natürlich und während sie ihr Glas hob, streifte ihre Hand immer wieder an einer ihrer Brüste an. Ich vermutete, sie wollte die Steifheit der Nippel damit bewahren.
Sonja beugte sich zu mir.
„Sie heißt Venla“, flüsterte sie mir zu.
Ich fühlte mich ertappt.
Sonja stand auf und ging zu Venla hinüber. Sie beugte sich über sie und flüsterte ihr leise etwas ins Ohr. Venla richtete ihren Blick auf mich und lächelte. Sie hatte weiße, regelmäßige Zähne, die zwischen ihren Lippen hervorblitzten und das törnte mich an. Besonders, als ihre Zunge genüsslich darüber glitt. Ja, sie war geil!

Sonja begann nun an einem Nippel von Venla zu lecken. Sie leckte sie ganz langsam, wobei ihre Zunge weit aus dem Mund kam und man ihr dabei zusehen konnte. Sie musste sich dabei etwas bücken und man konnte ihren wohlgeformten, festen Po und dazwischen ihre dunkleren Schamlippen durchschimmern sehen.
Da stand einer der anderen Männer auf, es war Rasmus, und beugte sich zu den Beiden.

Er hob ein Bein von Venla an und begann ihren rasierten Venushügel zu streicheln und mit dem Zeigefinger zwischen ihren Schamlippen auf und ab zu gleiten. Venla begann unruhig zu werden. Sonja machte bei ihr mit der Zunge weiter, drehte aber mit Daumen und Zeigefinger nun auch den anderen Nippel. Mein inzwischen ein wenig zur Ruhe gekommener Schwanz wurde sofort hellwach und stieg senkrecht in die Höhe. Ich verlor völlig meine Contenance, stand auf und schob ihn genüsslich langsam Sonja von rückwärts in die, gar nicht so überraschender Weise, sehr feuchte Vagina.
Plötzlich ergab es sich, dass auch Bewegung in den Rest der Gruppe kam.
Während Rasmus offenbar die Klitoris von Venla bearbeitete, Sonja ihre Nippel leckte und ich in Sonja von rückwärts vorstieß, legten sich die beiden anderen Mädchen zwanglos auf die aufgeschichteten Pelze am Boden und begannen  sich gegenseitig zwischen den Beinen zu lecken.
Levi und Matias, die noch am Tisch saßen und den Rest ihres Grogs austranken, standen nun auch auf und setzten sich zu den beiden am Boden liegenden Mädchen. Als die beiden unter Stöhnen zu zucken begannen, sich immer wilder gegenseitig zwischen ihren Schenkeln zu lecken fortfuhren, hatte Levi plötzlich einen schlanken, genoppten Analvibrator in der Hand, leckte ihn ab und führte ihn dann zwischen den hellrosa Pobacken jenes Mädchens das oben lag, ein und man konnte leises Surren hören. Sie begann sofort lauter zu Stöhnen und hob ihren Po in die Höhe und bewegte ihn. Es machte sie offenbar wilder.


Ich verlor einen Moment die Übersicht, denn  Sonja wand sich vor mir, drehte ihr Becken und stieß gewaltig nach rückwärts, sodass mein Penis immer tiefer in sie eindrang, während Venla sich den letzten Zuckungen hingab, die ihr Rasmus mit seinem Fingerspiel auf der Klitoris bereitete.
Der letzte Inaktive war Matias, doch nun kam er langsam von rückwärts zu Levi, der noch immer mit der Klitoris von Venla beschäftigt war. packte dessen  Hüfte mit beiden Händen und stieß ihm ohne Vorwarnung seinen maßlos angeschwollenen Prügel in den Anus. Levi stieß einen gurgelnden Schrei aus, der jedoch in angenehmes Brummen überging, machte ein Hohlkreuz und stieß ein wenig nach hinten. Augenscheinlich genoss er es.

Auf dem Boden und den Liegen wälzten sich nackte Körper, wühlten ineinander, stöhnten und seufzen alle durcheinander. Auch Sonja war inzwischen gekommen und hatte Venla dabei offenbar in die Nippel gebissen. Diese heulte auf und warf sich herum.
Ich zog meinen Schwanz langsam aus Sonja wieder ab, sie sank auf die Bank.

Levi und Matias waren eng  aneinander in der Löffelstellung  erstarrt. Nach einigen ruckartigen Vorwärtsbewegungen war jedoch Matias offenbar so weit und ergoss sich brüllend in Levi. Die beiden Mädchen lagen neben ihnen, streichelten sich noch ein wenig und ließen ihre Erregung ausklingen. Levi krallte sich jedoch in den Po jenes Mädchens, die noch immer den brummenden Analdildo in sich hatte und bewegte ihn hin und her, während sich Matias langsam aus ihm herauslöste. Das Mädchen wimmerte leise, ließ es jedoch geschehen. Es erregte sie sichtlich wieder.

Während Sonja sich auf der Liege zurücklegte, beide Schenkel gespreizt da lagen und sie selbst mit den Fingern auf ihrer Klitoris hin und her glitt, blickte mich die kleine Schöne mit den braunen Augen auffordern an und ließ wieder ihre Zunge über die Zähne gleiten. Und bevor ich es begriff, lag ich zwischen Venlas Schenkeln und mein Schwanz, noch feucht von Sonja, stieß in sie hinein.
Trotz aller Aktionen, Ergüssen und Strapazen, die ich seit zwei Tagen hatte, war alles wieder da. Ich stieß vor und zurück, sie hob und senkte ihre Lenden ekstatisch, es war als würden wir über einen Vulkankrater reiten, sie schrie, biss und gurgelte. Wir konnten gar nicht mehr genug von einander bekommen. Zwischendurch wurden wir langsamer, behutsamer, doch immer wieder brandete die Lust neu auf, wir packten uns und die wilde Jagd begann von neuem. Es war überraschender Weise, der intensivste Akt der letzten Wochen.

Während der ganzen Zeit dieses hemmungslosesten Geschehens, das ich seit meinem überraschenden Eintauchen in die Welt der sinnlichen Erotik erlebt habe, wurde kein Wort gesprochen. Man hörte nur das Keuchen, Stöhnen und Atmen der Akteure.

Plötzlich trat Stille ein.

Irgendjemand öffnete die Türe der Sauna und machte eine einladende Bewegung. Wir fanden uns alle ein.
Rasmus schloß die Türe und nahm die Kelle und den Wassereimer und machte genüsslich und langsam einen Aufguss. Ich schnappte nach Luft, es trieb mir den Schweiß aus allen Poren und ich schloss die Augen.
Es wurde kein Wort gesprochen, jeder hing seinen Gedanken nach. Levi stand auf und griff nach den Birkenzweigen, die neben der Türe standen und schlug auf sich ein. Sie sollen die Blutzirkulation anregen.
Fast alle machten es ihm nach. Birkenzweige sind nicht entblättert und erzeugen somit keinen Schmerz.
Neben den Birkenzweigen standen auch Zweige ohne Blätter. Doch wurden diese offenbar nicht verwendet.
„Sonja, warum haben die anderen keine Blätter?“, wollte ich wissen.
„Sie sind ohne Blätter, damit man einen Schmerz spürt“, flüsterte sie zurück.
„Tatsächlich? Wozu soll das gut sein?“, ich war erstaunt.
„Ich werde es dir zeigen! Venla komm her!“, es klang wie ein Befehl und Venla kam von der oberen Liege herunter.


„Lege Dich da her, wir zeigen unserem Gast, wozu die Birkenruten gut sind!“
„Sonja, nein!“, Venla blickte ängstlich drein, legte sich jedoch bäuchlings auf die untere Bank und hielt sich am Rand fest, im Wissen, was ihr blühte.
Sonja nahm eine Rute, stellte sich neben sie und ließ sie niedersausen. Sofort schrie Venla auf und klammerte sich an den Rand der Liege. Erbarmungslos, aber systematisch schlug nun Sonja einige Male auf sie ein, man konnte die roten Striemen sehen.
Sie schlug immer wieder zu, machte aber eine kurze Pause dazwischen, Venla bäumte sich auf, zählte sogar mit. Es gefiel ihr offenbar!

Rasmus macht einen neuerlichen Aufguss, nahm dann auch eine der Birkenruten und schlug sich selbst damit auf den Rücken.
Ich war erschrocken und riss Sonja die Birkenrute aus der Hand. Venla stöhnte leise vor sich hin. Vielleicht zu leise? War da neu aufkeimende Lust herauszuhören?

„Was soll das?“
„Das ist normal, wir haben da so unser Ritual. Jener von uns, der den intensivsten Sex hatte, bekommt die Birkenrute zu spüren. Das erhöht das Empfinden nachher!“

Venla stand auf, sah mich an und lächelte.
„Ja, das ist so. Heute war ich dran und Schuld daran hast Du!“ sie lächelte mich an, nahm ihr Handtuch, öffnete die Türe und lief hinaus. Ich lief hinter ihr her, wollte sie trösten. Sie hatte sich in eine Ecke gekauert, presste ein Polster an ihren Unterleib.
„Komm, mache es mir noch einmal“, flüsterte sie. Ich konnte es kaum glauben. Ich kniete mich zu ihr hin, sie hob ihr Becken und schob sich so nahe an mich, dass mein, ach so leicht erregbarer Schwanz sofort wieder bereit war und in ihrer Höhle verschwand. Es war unglaublich erregend, wie sie ihre Beine um meine Hüfte schlang, fordernd nach oben stieß und wir uns in einem langsamen Rhythmus wieder und immer wieder ineinander schoben. Sie schrie manchmal kurz auf, sie musste ja Schmerzen von der Gerte haben, doch das schien sie anzutörnen! Dann explodierten wir gemeinsam in einem sehr langen, intensiven Orgasmus. Sie stöhnte und flüsterte, leider konnte ich es nicht verstehen, bis sie endlich völlig ermattet nach rückwärts sank.

Irgendwie verstand ich die Welt nicht mehr, aber offenbar stimmt es wohl, dass nicht nur die Eisberge zu sieben Teilen unter der Oberfläche liegen, sondern auch die Psyche der Menschen.
Nun verließen auch die anderen die Sauna und stürmten hinaus in den Schnee und wälzten sich darin. Einige hatten noch Birkenzweige mit, schlugen sich gegenseitig und küssten sich.

Venla und ich erhoben uns und liefen ebenfalls hinaus. Sie warf sich in den Schnee und wälzte sich lustvoll darin.
„Du bist eindeutig Sieger in diesem Turnier!“, flüsterte mir Sonja zu, „Du hast Venla durch Deine unbändige Lust und Wildheit zur Siegerin gemacht!“

Wir übernachteten in der Saunahütte. Es war genug Essbares da, Decken und Polster zur Genüge.

Ich lag im Dunklen neben Sonja, die wie ein Stein schlief und horchte in die Stille hinein. Sie war aber keinesfalls so still, wie es den Anschein hatte. Ich hörte Seufzen und Flüstern, kleine spitze Laute und lang gezogenes Brummen, ein Erzittern der Liegen und wusste, dass nicht bei allen sich die Lust zur Ruhe begeben hatte. Irgendwo da im Dunkeln lag sicher auch Venla. Ob sie schlief?

Schlussendlich schlief ich ein. Der Körper war bis zur Grenze seiner Leistungsfähigkeit gegangen und total erschöpft.

Als am Morgen unser Schlitten wieder kam, verabschiedeten wir uns. Wir hatten Telefonnummern ausgetauscht, uns noch alles Gute für Weihnachten gewünscht, dann hüllte uns wieder unsere Bärenhöhle ein.

Die Rückfahrt fand ziemlich wortkarg statt. Ich hing meinen Gedanken nach. Spürte noch immer den unglaublichen erotischen Körper von Venla. Ein lodernder Vulkan, voller Magna und Lava.
Ich bedauerte es irgendwie, dass wir nicht länger geblieben sind und stellte mir neidvoll vor, dass sie vielleicht heute ein neuerliches „Turnier“ austragen werden?

Es hat sich plötzlich ein Tor geöffnet, das mich in eine Welt von Sinnlichkeit, Erotik, Lust und Verlangen geführt hat, Mein Freund.
Ob ich da jemals wieder herausfinden werde, bzw. ob ich das noch will?

Lieber Freund, wir sehen uns sicher zwischen den Weihnachtsfeiertagen. Ich bin gespannt, ob mich mein Kater Einstein überhaupt noch wieder erkennt oder ob er sich schon ganz an Dich gewöhnt hat.

Dein Freund und inzwischen Weltenbummler
Peter

AUSZUG AUS DEM e-Book

"IM NETZ DER LÜSTERNEN TRÄUME"
von XENIA POROS

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Die Begierden d.Fürstin Natalia Federowa

Die  Begierden d.Fürstin Natalia Federowa
e-Books von XENIA PORTOS


Es gibt insgesamt sechs Bände über das hemmungslose Leben der Fürstin Federowa im Russland der 
Jahrhundertwende zum 20.Jahrhundert

Um die Lust und den Zwang, ihre unermesslichen Sucht nach SEX, Erotik und Schmerz ausleben zu können, unterwirft sie von der Zofe über ausgesuchte Gardisten ihres Ehemannes des Fürsten Federow alle, über die sie Macht hat. Ihre Peitsche ist erbarmunglos.

Sie gibt sich lesbischen , heftigen Liebesspielen mit der Zofe ebenso hin, wie mit den Freundinnen ausadeligen Kreisen.

Als ihr dies alles nicht mehr genügt, verdingt sie sich in dem  Nobelbordell von Madame Alexandrowa am Stadtrand von  St.Petersburg. Allerdings trägt sie da immer eine Maske, die sie niemals abnimmt. Ja, die Maske ist oft ihre ganze Bekleidung
Sie gibt sich als Edelhure Lydia aus Samarkant aus, lässt sich sogar brandmarken und als leibeigene Hure der Bordellbesitzerin darstellen.
Sie täuscht sogar ihren Ehemann und bringt ihn zur totalen Abhängigkeit, bis.......  ja bis sie entdeckt wird.
Fürst Federow versinkt daraufhin noch tiefer in den Strudel.

Ihre Geschichte erzählt XENIA PORTOS in sechs e-Books, ohne Tabu und Zurückhaltung in einer schönen, doch gezielt erotischen Sprache, mit drastischen SM-Darstellungen, nennt die Geilheit ebenso beim Namen, wie die bedingungslose Aufgabe aller Protagonisten.

Band 1   Perlen der Lust
Band 2   Im Zeichen der Lilie
Band 3   Im Feuer der Begierde
Band 4   Glut hinter Klostermauern
Band 5   Loderndes Verlangen
Band 6   Das Etablissement

Es brennen nicht nur Körper und Leidenschaften, sondern sogar ganze Klöster. Graf Nikolai verbrennt an seinem Verlangen, gibt sogar sein Leben für sie.

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GRAF NIKOLAI UND DIE MASKE, SM


AUSZUG AUS DEM e-BOOK


"DAS ETABLISSEMENT"
von  XENIA PORTOS

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DIE GEHEIMNISVOLLE MASKE
                                                                von XENIA PORTOS

Als sie nach dem Mädchen rief, kam diese mit angstgeweiteten Augen gelaufen. Sie betete insgeheim, dass sie sich heute keinen Fehler geleistet hatte, denn die letzte Behandlung durch ihre Herrin war erst zwei Tage her und die Striemen schmerzten noch immer.
Mit Schaudern dachte sie daran! Als die ersten Hiebe niedersausten, schrie sie  unwillkürlich auf. Sie klammerte sich an die beiden Holzbeine des Schemels und zappelte mit den Beinen. Da schlug die Herrin wütend auf ihre Schenkel und Waden ein, ungeachtet ihrer Schreie, immer wieder.

„Wir werden heute Abend einen kleinen Besuch bei meiner Freundin Alexandrowa machen. Der Fürst ist ja nicht da, melde in de Küche, dass ich auswärts essen werde. Dann gib dem alten Pförtner Bescheid, dass er uns kutschieren soll!“
Der alte Pförtner war immer schon stumm und hauste nun in dem alten Pförtnerhaus neben dem Eingangstor, das nicht mehr in Verwendung stand. Sein Stillschweigen war also gewährleistet, obwohl er natürlich wusste, was die Fürstin so trieb. Doch er behielt es für sich, er hatte ja sonst keine weiteren Dienste zu verrichten und genoss das Gnadenbrot. Schon lange wurde das Tor von der Garde nachts geschlossen und tagsüber blieb es offen.

Katja wusste sofort, was das bedeutet. Sie musste das Bad für die Fürstin richten, sie nachher mit  duftenden Cremen massieren, ihre Haare bürsten und sie schminken. Wenn Natalia sich in Lydia verwandelte, dann trug sie das Haar offen, steckte kleine glitzernde Sterne ins Haar und verwendete ein etwas auffallendes Parfum, dass sie sich von einem Drogisten aus dem Künstlerviertel der Stadt anfertigen ließ. Es hieß, er sei Alchimist, Zauberer und vielleicht sogar ein Hexer! Sie freute sich auf den Abend, denn dann konnte sie sich in der Küche der Villa von Madame aufhalten und mit der Köchin den neuesten Klatsch austauschen, während sie auf Natalia wartete.
Früher kutschierte sie Pjotr, doch dieser wurde vom Fürstenhof gejagt, als er die Zofe brutal vergewaltigte.
Das erzwungene Weggehen von Pjotr hat ein großes Loch in der Welt von Natalia hinterlassen.
Pjotr war einer der beiden Gardisten, der ihre dunklen Triebe kannte und sie zum Erblühen bringen konnte. Abgesehen davon, dass er ein Hüne  mit einem beachtlichen Körperbau, einer rauen, ausdauernden Zunge und einem mächtigen Schwert war, liebte er es in allen Variationen ausgepeitscht zu werden. Ja, er verlangte hemmungslos danach und bedankte sich nach jedem Hieb und verlangte immer mehr. Sie konnte ihn besonders quälen, wenn sie ihm die Schläge verweigerte. Nachdem Pjotr vor zwei Monaten, ganz unerwartet die kleine Zofe vergewaltigt hatte, wurde er brutal in den  fürstlichen Ställen, vor den Augen aller, öffentlich ausgepeitscht und aus der Garde entlassen. Doch Natalia, die ihn  nicht verlieren wollte,  schickte ihm heimlich zu Madame Alexandrowa, die ihn in ihre Dienste nahm und ihn nun an ihre Kunden, männlichen sowie weiblichen, vermittelte. Auch Natalia ließ ihn hin und wieder, bevor sie sich auf den Heimweg nach geleisteten und empfangenen Diensten bei Madame machte, zu ihrem Vergnügen und zur  Abrundung der Erfüllung ihrer hemmungslosen Lust, kommen und genoss, als Abschluss sozusagen, seine Zungentechnik.
Er begann meist mit langsamen, runden Bewegungen rund um ihre Klitoris, erfasste sie mit den Zähnen, ließ seine Zunge kreisen, sog die Klitoris dann zum Gaumen und begann sie zu rollen. Er ließ sie einige Male fast kommen,  machte dann zwei bis drei Sekunden eine Pause und begann wieder von vorne. Es machte sie jedes Mal fast wahnsinnig, sie schrie und keuchte. Erst wenn sie fast keine Luft mehr bekam, mit den Armen wild um sich schlug und ihr Körper wie verrückt zuckte, ließ er von ihr ab.
Es gab danach Tage, wo ihre Stimme noch immer heiser und rau war.

Madame Alexandrowa hatte bei fast allen Zimmern die Möglichkeit,  durch fast unsichtbare kleine Gucklöcher die Geschehnisse darin zu beobachten. Und diese Szenen bereiteten ihr ein besonders Vergnügen, erregten sie ungeheuer. Die wilde Hemmungslosigkeit von Natalia, alias Lydia übertrug sich auf sie und ihre Finger fanden wie von selbst zwischen ihre Schenkel und suchten ihre erregte Perle und sie erlebte ein oder zwei Orgasmen, gemeinsam mit Lydia, ohne dass diese etwas ahnte.

Sie kamen etwas früher als vorgesehen bei der Villa an. Natalia wies den Pförtner an, sich in der Nähe aufzuhalten, damit er  sie dann wieder nach Hause kutschieren konnte. Er  nickte und begab sich in den rückwärts gelegenen Stall, wo Madame ihre beiden Kutschen und die Pferde untergebracht hatte. Er  hielt sich da gerne auf.

Als Natalia in die obere Etage hinauf schritt, hörte sie ein Mädchen im Baderaum  schreien und die tiefe Stimme des „Schmiedes“, wie er beruhigende Worte sprach. Doch  das Mädchen schrie weiter und es roch plötzlich nach verbranntem Fleisch. Offensichtlich wurde wieder ein neues Mädchen gebrannt. Es wurde ihr offenbar die Lilie, als Zeichen des Hauses und dass sie nun eine Hure im Dienste von Madame war, eingebrannt. Das war eine der unerbittlichen Bedingungen, die Madame stellte. Selbst Natalia war das nicht erspart geblieben, sie musste sich diese stilisierte Lilie einbrennen lassen. Sie wählte den Platz auf ihrem linken Innenschenkel und es tat tatsächlich fürchterlich weh. Doch der „Schmied“, ein großer kräftiger Mann, stimulierte ihre Klitoris damals gleichzeitig bis zum Orgasmus und ließ sie  den Schmerz als relativ empfinden. Der „Schmied“ war eigentlich Mädchen für alles, war für schwere Tätigkeiten und natürlich auch für die Pferde von Madame zuständig. Er hatte eine lange, dünne  Eisenstange, an deren Ende die  Lilie angebracht war. Sie wurde zum Glühen gebracht und erbarmungslos in das Fleisch eingebrannt. Das Schreien ging nun in Wimmern über und die männliche  beruhigende Stimme war wieder  zu hören. Es war vorbei.


Natalia ging auf den Salon von Madame zu und öffnete zaghaft die Türe. Madame Alexandrowa hatte sie schon erwartet.
„Meine Liebe, ich habe Sie schon erwartet. Graf Nikolai ist wieder in der Stadt und verlangt nach Ihnen!“
„Ich freue mich auf ihn, er ist ein starker Mann, voller Leidenschaft und  versteht es, Frauen richtig zu behandeln. Sie haben wohl wieder ein neues Mädchen aufgenommen?“
„Ja, ihr wurde heute die Lilie eingebrannt, man hat sie im ganzen Haus schreien gehört.“
Die beiden Frauen umarmten und küssten sich auf die Wangen und Madame bot Natalia einen süßen Likör an.
„Nein danke, ich ziehe einen Champagner vor, denn Graf Nikolai wird sicher auch Champagner bestellen und da will ich mir nicht den Geschmack verderben!“

„Na gut, dann wollen wie sofort in medias res übergehen, Lydia!“ Sie nannte sie ab sofort Lydia und begleitete sie zur Türe.

Lydia ging in ihren Raum, zog sich aus, holte die roten Dessous, die roten Netzstrümpfen und die Strumpfbänder mit den Rosetten  aus dem Schrank, und bedeckte ihr Gesicht mit der  Maske, nur der Mund blieb frei. Die Maske war wichtig, niemals hatte einer der Freier jemals ihr Gesicht gesehen und so soll es auch bleiben.
Sie nahm die schwarze Peitsche mit den eingearbeiteten Metallstücken zur Hand und ließ sie durch die Luft sausen. Er wird wimmern, es wird ihn schmerzen, doch er wird es lieben!

Sie stand mit dem Rücken zur Türe, einen Fuß am Hocker gestützt und mit der Befestigung des Strumpfbandes beschäftigt, als der Graf eintrat. Er umarmte sie von rückwärts, suchte sofort ihre Brustnippel und drehte daran. Sie beugte sich zurück, um ihm mehr Raum zu geben und stöhnte genussvoll.
Wie erwartet hatte er Champagner bestellt und ihn  auch gleich mitgebracht. Sie prosteten sich zu und nippten an den Kristallgläsern des Hauses.
Er ließ sich danach von ihr ausziehen, an seinen Nippel saugen und reinbeißen und genoss es.
„Du warst sehr unartig, so lange hast Du nichts von Dir hören lassen, welche Strafe hast Du wohl verdient?“
„Ohja, bestrafe mich! Ich verdiene es! Aber  lass mich vorher deine Schenkel auseinander ziehen, ich will Deine eingebrannte Lilie sehen, meine Stute!“
Dieses Brandmal erregte ihn immer wieder, er küsste und leckte es jedes Mal.
Sie legte sich aufs Bett, er drückte ihre Schenkel auseinander und begann mit seiner Zunge das Brandmal zu lecken, ließ seiner Zunge freien Lauf und strich auch über ihre feuchte Spalte. Sein erregiertes, mächtiges Schwert begann aufzusteigen und stand nun aufrecht vom Körper weg. Das geheimnisvolle Parfum tat das Übrige, es stieg ihm durch die Nase, direkt in sein Gehirn und mache ihn schwindelig.
Er kniete sich so über ihren Körper, dass ihre Zunge die Spitze des Schwertes erreichen konnte. Sie richtete sich ein wenig auf und leckte sie, ihre Zunge glitt in den kleinen Spalt vor und er begann sofort lustvoll zu stöhnen.
Das war der richtige Moment um ihn  abzuwerfen! Sie richtete  sich ganz auf und warf ihn ab. Er schrie unwillig auf.

„Lege Dich hier bäuchlings auf das Bett, bevor Du genießen kannst, wirst Du Deine gerechte Strafe bekommen!“
Er stöhnte unwillig auf, fügte sich jedoch. Sie band seine Arme und Beine an den  Bettpfosten fest und nahm die Peitsche zur Hand. Sie ließ sie einige Male durch die Luft sausen und er rüttelte  an den Fesseln.
Sie ließ sie nun zum ersten Hieb auf sein Hinterteil sausen und er stöhnte auf. In Intervallen von je drei Sekunden schlug sie zu. Sein Stöhnen wurde lauter, er drehte das Becken, versuchte auszuweichen, doch sie schlug weiter zu. Immer mit dem Intervall von drei Sekunden, da begann er um Gnade zu betteln,

Sein Atem schien zu stocken, der Schmerz bahnte sich offensichtlich nun seinen Weg. Er fraß sich langsam durch seinen Körper, scharf und beißend, erreicht in mehreren  Wellen das Gehirn und begann sich dort auszubreiten, explodierte und floss wieder zurück. Natalia berechnete das, sie wusste dass er es so empfinden würde.
Vom Moment an, wo die Gerte das anvisierte Ziel erreichen, den Schmerz durch seinen Körper jagen wird, bis zum befreienden Schrei werden zwar nur Sekundenbruchteile vergehen, es ist aber trotzdem eine kleine Ewigkeit.
Nun wütete er, zerriss seine Nerven, jagte Signale durch den Körper, ließ ihn sich aufbäumen und alles rundherum vergessen. Rote Kreise beginnen sich zu drehen und werden weiß glühend.
Langsam wird der Schmerz abebben, er wird Luft holen und ein  Schrei wird seiner Kehle entweichen. Sie kannte das von Pjotr, von Katja und seit einiger Zeit auch von verschiedenen Freiern aus dem Etablissement von Madame.
Das sind die Momente, wo weitere Hiebe  der Peitsche mitten in die abklingende Kurve treffen und den Schmerz neuerlich auf den Weg schicken. Dabei war er nun stärker, kannte den Weg zum Gehirn schon, bis  in die letzte Nervenzelle, peitscht sie auf, lässt sie rot glühen und  tausend Messer  in seine Nervenbahnen schicken. Die gesamte Nervenbahn beginnt zu vibrieren und zu singen wie Drähte unter Strom.
Graf Nikolai war außer sich vor Schmerz, er brüllte und keuchte und schlug um sich.
Sie legte die Peitsche weg und begann nun mit der Zunge seine sichtbaren Striemen zu lecken. Seine Muskeln waren bisher angespannt, nun fiel die Spannung zusammen, er wimmerte und murmelte Dankesworte.
Sie löste seine Fesseln und drehte ihn um. Ihre Zunge suchte nun seine Brustnippel, ihr Zeigefinger drehte sich in seinem Nabel. Er wimmerte wollüstig, ließ sie gewähren. Als sie sich langsam über ihn beugte, ein Bein über ihn schwang und nun endlich sein mächtiges Schwert in sich aufnahm, gurrte er laut und fordernd und begann nach oben zu stoßen. Nun jedoch blieb ihr der Atem weg. Seine Kraft und seine Leidenschaft waren immens, er stieß zu, krallte sich in ihre Lenden, hob und senkte sie nach seinem Verlangen und gab seiner Vorstellung, sie als Stute zu sehen, volles Leben.
An sich wollte s i e ihn reiten, doch nun stellte sich heraus, dass e r sie ritt und zwar unerbittlich. Gleichzeitig mit ihm entlud sich auch ihr Körper, sie schrie, da sich scheinbar glühende Speerspitzen in ihren Unterleib gruben. Es wurde ein Ritt auf einem Vulkan. Sie schrie, er solle aufhören, bat um Gnade, doch er dachte  gar nicht daran nun aufzuhören, er trieb sie vor sich her, ließ ihr keinen Moment der Erholung, drückte sie fest auf sein Becken,  sodass sie sein Schwert tief in sich spürte und ergoss sich mit voller Wucht. Es war nicht mehr zu unterscheiden, wer nun wen zum Wahnsinn treiben wird.
Sie brach zusammen; keuchend lagen sie übereinander.
„Also, Du bist die beste Stute im Stall, ich sollte Dir mein Brandzeichen einbrennen, Dir ein Zaumzeug anlegen und Dich auch einmal von hinten reiten, Dich quer durch den Raum treiben!“
In solchen Momenten war er ein Tornado, der nicht zu beherrschen war. Es wurde ihr klar, dass er es das nächste Mal in die Tat umsetzen wird. Bei dieser Vorstellung schauderte es Natalia.

Sie löste sich langsam aus den Laken und ging mit zitternden Knien zu dem Paravants, der den Raum teilte. Dort musste sie sich setzen und tief Luft holen. Scheinbar galt hier die Ballade vom Zauberlehrling, er war ihr ebenso entglitten, wie diesem der Besen.

Sie hörte, wie er sich wieder anzog und dann den Raum verließ. Er hatte akzeptiert, dass sie  sich hinter dem Paravants verkroch. Auf dem kleinen Tischchen neben dem Bett hatte er eine beträchtliche Summe hinterlegt, was wohl seine Zufriedenheit mit der Stute Lydia ausdrückte.
Heute wird sie Pjotr nicht brauchen, um ihrer Lust die entsprechende Krönung aufzusetzen.



Samstag, 7. Juni 2014

GLÜHENDES, BRENNENDES EIS, Teil 1, erotisch




Glühendes, brennendes Eis

von XENIA PORTOS

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Hallo, mein Freund,
Seit einigen Tagen bin ich wieder zurück in Europa und Weihnachten steht vor der Türe. Meine Berichte und Recherchen habe ich bereits von Japan aus an meinen Redakteur geschickt und mich entschlossen, auf keinen Fall in die nun graue und von Matsch und Schnee entstellte Stadt zurückzukehren, ohne ein paar Tage in einer schönen und gesunden Umgebung aufzutanken.

Warst Du schon einmal ganz hoch oben im Norden, wo die Kristalle sich an den Zweigen der Bäume bilden,  im Sonnenlicht glänzen und beim Herabfallen leise klirren?
Kennst Du die blauen Schatten der Eisberge und die grünen Tiefen des Nordmeeres?
Hast Du gewußt, dass nicht nur die Eisbergen zu sieben Teilen unter der Oberfläche liegen, sondern dass es auch so bei den Gedanken und den Trieben der Menschen ist? Zumindest bei mir ist es offenbar so.

Wieso ich Dir das alles erzähle? Ich bin wieder einmal, ohne dass ich es wollte, in die Venusfalle getappt! Bin dort, wo sogar das Eis zeitweilig glüht!

Im Flugzeug von Tokio nach Wien machte ich die Bekanntschaft einer äußerst sexy aussehenden Blondine aus Norwegen, ebenfalls eine Journalistin, namens Sonja. Sie saß im Flugzeug neben mir und war mit ihren spitz zulaufenden, langen, roten Nägeln sehr zielstrebig auf meinem rechten Oberschenkel unterwegs. Sie wusste was sie wollte und ich war völlig wehrlos! Nach einigen Drinks und der Erkenntnis, dass ich ihr beim Trinken nicht das Wasser reichen werden können, gab ich auf und ließ  mich dazu überreden, mit ihr nach Hammerfest mitzukommen.
Ohne erst nach Hause zu fahren, löste ich noch in Wien ein Ticket nach Hammerfest für die Anschlussmaschine. An Weigerung  war nicht zu denken!
Ich gebe ja zu, mein Widerstand war nicht sehr ausgeprägt, außerdem hatte ich ja nun einige Tage frei. Ich beschloss sogar, mein  Handy auszuschalten.

Mein Freund, wir werden uns daher erst nach den Weihnachtsfeiertagen wieder sehen!

Während wir uns nach der Ankunft im hohen Norden zu einer der Hotelanlagen bringen ließen, waren wir schon so vertraut miteinander, dass meine Zunge ihre
empfindlichen Stellen im Nacken genau kannte und ihre spitzen Nägel, ohne Probleme zwischen den Knöpfen meines Hemdes den Weg zu meinen Brustnippel fanden. Wir drückten uns tief in den Fond des Taxis, um nicht vom Fahrer beobachtet zu werden. Kaum hatten wir die Suite im Hotel für uns alleine und obwohl die Koffer mitten im Raum standen, aber der Boy endlich weg war, fielen wir übereinander her.
Von der Türe weg, quer durch den Raum lagen einzelne Kleidungsstücke, wir landeten beide nackt auf dem breiten Bett.
Du wirst sicher verstehen, dass es  ja wohl kaum auszuhalten ist, wenn man seit einigen Stunden von sich dauernd bewegenden Fingern berührt und gegrault, wenn man durch den Stoff hindurch elektrisiert wird. Jedes einzelne Härchen auf der Haut beginnt sich da aufzustellen! Dabei dachte ich immer, Frauen aus dem Süden seien sexy, erotisch und aufregend. Ich denke, der Norden unseres Kontinentes hat da noch einige Überraschungen für mich bereit.

Sie hatte mich mit sanftem Druck auf die Bettdecke geworfen und ich kam auf dem Bauch zu liegen. Sie saß sofort auf meinen Oberschenkeln und begann mich  wieder mit diesen spitzen Nägeln langsam zu bearbeiten, sie fuhr über meine Pobacken (hinterließ sicherlich blutrote Spuren), glitt an den  Rückenwirbeln entlang weiter nach oben und wieder nach unten. Beugte sich auf mich herunter, ließ ihre Zunge der Spur folgen und machte dabei reitende Bewegungen. Mein Penis war inzwischen hart und äußerst steif und rieb an der Bettdecke. Sie ließ sich auf mich fallen, ihre Hände zwängten sich zwischen meinem Körper und der Bettdecke und sie grub ihre Fingernägel direkt in meine Brustnippel. Ich heulte auf, warf sie ab, packte ihre Schenkel und zog sie auseinander. Ihr Kopf war am Bettenende angekommen und da der Platz deswegen eng wurde, nahm ich ihre Beine und legte sie auf meine Schulter. Irgendwie war ich wütend, wild und gewaltbereit und stieß meinen Penis hart in sie. Ich weiß nicht, wie lange und wie oft, ich weiß nur, dass sie nach Atem rang, der letzte ihrer Orgasmen in wilde Zuckungen übergingen und sie versuchte, mich abzuschütteln. Sie keuchte und rang nach Luft. Da meine Energie irgendwann ebenfalls zu Ende war,  warf ich mich seitwärts auf das Bett und wir blieben, keuchend nebeneinander liegen. Endlich hatte ich es ihr gezeigt!

„Das wollte ich schon im Flugzeug, ich wusste, dass Du gut bist, aber das habe ich nicht erwartet!“, sie rang noch immer nach Luft.
„Es war eine Herausforderung, ich will Dich zähmen! Es als Turnier betrachten!  Wir werden das in den nächsten Tagen austragen!“, drohte ich ihr ernsthaft.

„So, nun will ich aber duschen, dann etwas essen und dann machen wir eine Schlittenfahrt, die Du nicht vergessen wirst!“


Sie sprang aus dem Bett und ich konnte sie in voller Nacktheit von rückwärts betrachten. Sie hatte einen durchtrainierten Körper, pralle, muskulöse Schenkel und einen festen Po. Sie hob die Arme, um die Haarmähne hinauf zu stecken und auch da waren das Spiel der Muskeln zu sehen.
Plötzlich drehte sie sich um.
„Sag, was würdest Du sagen, wenn wir so ein „Turnier“ nicht alleine austragen? Ich könnte Freunde animieren, wir haben eine Saunahütte in den Bergen, da könnten wir unter uns sein und das Turnier austragen?“, offenbar war ihr dieser Gedanke gerade erst gekommen.

Also ich sage Dir, vor Erregung bekam ich eine Gänsehaut.
„Ohja, ich habe das noch nie gemacht, klingt aber sehr aufregend!“

„Ok, ich werde das arrangieren!“, dann drehte sie sich endgültig um und verschwand im Badezimmer.
Mein Blick fiel durch die Terrassentüre hinaus und traf auf eine bizarre Winterlandschaft. Es war dunkel, obwohl es am frühen Nachmittag war, Lichter blitzten hin und wieder in der Ferne auf und es fuhr gerade eben einer der motorisierten Schlitten davon. Hast Du gewusst, dass bei Hammerfest in den Monaten Mai bis Juli  die Sonne nie wirklich untergeht, im Winter dagegen monatelang nicht auf? Hammerfest liegt auf der Insel Kvaloy, nördlich des Polarkreises. Ich denke, dass unter diesen Umständen die Aktivitäten in Sachen Sex wohl ansteigen!

Ich hörte die Dusche und ihre gutturale, singende  Stimme aus dem Bad und fühlte mich allein gelassen! Als ich die Badezimmertüre öffnete, kam mir warmer Dampf und ein süßer Duft von parfümierter Seife entgegen. Es war Soir de Paris! Es war das Parfum, das meine erste Liebe verwendete. Der Duft begleitet mich mein Leben lang, ihr Gesicht war längst verschwommen und vergessen. Düfte jedoch bleiben ewig.

Sie war schattenhaft hinter dem Duschvorhang zu sehen, es erregte mich zu sehen, wie sie mit dem Schwamm auf ihrem Körper auf und ab glitt. Ich schlüpfte zu ihr hinein und drückte ihren warmen, eingeseiften Körper an mich. Sie erwiderte sofort den Druck und eine ihrer Hände umfasste meinen erregierten Penis und seifte ihn langsam und intensiv ein. Sie brauchte nur einige Male auf und ab zu gleiten und ich ergoss mich in dem milchigen Dampf. Es gelang ihr, mich an sich zu pressen, gleichzeitig meinen Erguss zu steuern und mit ihrer Zunge meinen Verstand ebenfalls zu vernebeln. Darin war sie offenbar eine Meisterin! Wir küssten uns einige Minuten lang.
Ihre unnachahmlichen Fingerspitzen erreichten meine Brustspitzen und der zarte, aber doch feste Druck zauberte Impulse, die durch mich hindurch gingen, elektrische Schläge auslösten und meinen ganzen Körper in Spannung versetzten. Einen Moment dachte ich sogar daran, dass Stromstöße und Wasser nicht ohne Folgen bleiben können, aber dennoch wollte ich, dass es nie wieder aufhört, lauschte  neugierig in mich hinein um die Geräusche des aufsteigenden Blutes zu genießen. Die Signale gingen durch meine etwas fahrig herumsuchenden Arme bis in die Fingerspitzen und wieder hinunter bis in die Zehen.

Irgendwann drehte sie das Wasser ab, wir stiegen aus der Duschtasse und hüllten uns in die Bademäntel.

Als wir dann, völlig schwerelos und ermattet beim Lunch im Speisaal des Hotels saßen, nahm sie das Telefon heraus und begann einige Telefonate in Norwegisch, wie ich vermutete, zu führen. An ihrem Lächeln, ihrer aufgekratzten Stimmung und ihrem Augenzwinkern, erkannte ich, dass ihr Arrangement für das Saunatreffen ein voller Erfolg wurde.

„So, wir werden Morgen früh mit dem Schlitten rüber fahren und treffen uns dann alle in der Saunahütte. Du wirst sehen, es wird Dir gefallen!“
Meine Fantasie spielte bereits wieder verrückt und meine Libido schlug Kapriolen.

Als wir endlich vom Hotel wegfuhren, war es schon fast Mittag und trotzdem war es dunkel, fast Nacht und eine dicke Schneedecke bedeckte alles. Es war spät geworden, wir konnten unsere Hände beim Aufwachen nicht von einander lassen. Die Kufen des Schlittens glitten sanft und weich über den Schnee, die Geräusche der Pferdehufe waren kaum wahrnehmbar.

Der Kutscher saß vor uns auf dem Bock, dick verpackt in stark wattiertem Parka, eine dicke Pelzmütze auf dem Kopf. Seine dicken Handschuhe ließen die Peitsche durchhängen und man konnte denken, er wäre mit dem Bock verschmolzen. Diese Schlittengefährte gehörten zu den Attraktionen hier in der Gegend.

Unser Ziel war die genannte Saunahütte, hinter den Hügeln am Horizont. Horizont

Wir saßen nebeneinander im Bauch der Kutsche, eingehüllt in Pelzdecken, eine schwere Pelzdecke zusätzlich auf den Knien. Unsere Beine steckten in warmen, pelzgefütterten, geschnürrten Stiefeln, die sich wunderbar warm anfüllten. Links und Rechts waren die Türen bis in Schulterhöhe verschlossen, nur nach oben war die Kutsche  offen und zeigte uns einen wunderbar klaren Himmel.

Wir hatten schon am Morgen im Hotelzimmer vereinbart, dass sie den in der Hotelboutique neu erworbenen, warmen pelzgefütterten Umhang nehmen würde. Er hatte eine Kapuze und einen weiten, langen Schal und hüllte sie ganz ein. Er war lang und  reichte bis zu den Knöcheln.
Darunter wollte sie nackt bleiben. Man sah nur die Stiefel hervorlugen. Alleine der Gedanke daran erregte mich bereits im Hotelzimmer.
Es war ein erregendes Gefühl, zu wissen, dass niemand in der Hotelhalle von ihrer Nacktheit wußte, außer mir. Und dieses Wissen spürte ich im Rücken und in meinen Lenden wie kleine glühende Pfeile. Die feinen Härchen des Innenpelzes rieben sicher auf ihrer Haut und liebkosten sie. Es machte mich geil!
Die Blicke, vor allem die der Männer, folgten ihr durch die Hotelhalle bis zum Ausgang. Ich wusste, dass sie sich vorzustellen versuchten, wie sie unter dem Cape aussehen mochte. Dass sie darunter nackt war, wusste nur ich!

Auch sie war erregt. Ich saß nun neben ihr. Sie roch aufreizend nach Erregung, und eben nach Soir de Paris.
Langsam fanden meine Hände unter der Felldecke ihren Weg unter den offenen Umhang und dann endlich ihren warmen, nackten Körper.

Ich  begann am linken Schenkel und fuhr aufwärts bis zu ihrer Hüfte. Ich  kam ihren Brüsten immer näher und streifte im Darübergleiten ihre bereits wieder harten  Brustspitzen. Immer wieder und genüßlich.
Sie begann zu schnurren.

Der Kutscher am Bock saß völlig regungslos da. Er konnte ihr Schnurren nicht hören. Oder? Irgendwo zwischen meinen letzten sexuell erfüllenden Reisen und den stattgefundenen Ausschweifungen musste ich meine Zurückhaltung und meine natürliche Scham verloren haben, denn es war mir egal.

Meine Hände glitten nun  seitlich  aufwärts, zu ihren warmen Achselhöhlen und meine Finger übten abwechselnd Druck aus. Wie viele Nerven enden da, wieso krümmte sie sich zusammen?

Mein Freund, kannst Du Dir vorstellen, wie es ist, wenn draußen klirrende Kälte herrscht und Du wie in einer warmen, mit Pelz ausgelegter Höhle mit zärtlichen Händen und Fingern  langsam und behutsam einen nackten Frauenkörper erregst, bis die Lust wie eine Lokomotive dahinrast?  Dabei gleichzeitig hinein gleitest in eine winterliche, eisige  Landschaft? Das Eis rundum schien zu glühen.

Glaube mir, es ist aufregend und verheißend.

Ihre Kapuze näherte sich langsam an und ihr warmer Atem ergoß sich rund um meinen Hals, breitete sich bis zum Nacken aus und eine meiner Hände strichen langsam von der Achselhöhle nun  nach rückwärts, passierten ihr Schulterblatt und suchten die Knorpel am Rücken. Sie machte es ebenso, nur dass sie noch vorher mit ihren Händen unter meinem Pullover gleiten musste. Bunte Kreise begannen sich zu drehen und lautlos schrie mein Körper um mehr.
Die Stille die uns umgab, wurde  immer lauter. Sie übertönte hoffentlich mein lustvolles Stöhnen, das aus dem Pelz nach außen drang.

Bewegte sich der Kutscher unruhig? Egal!

Sie zählte meine Rückenwirbel, weckte die Nerven dort, glitt weiter nach oben und mein Körper begann wieder langsam zu vibrieren. Es ist dieses Zittern, das im Unterbauch beginnt, die Schenkel bis zur Kniekehle abwärts sich fortpflanzt und dann in den Zehenspitzen endet. Dann wieder nach oben schnellt und den Rest des Körpers wellenförmig in Aufruhr versetzt.

Plötzlicher Alarm, alle Nerven begannen zu glühen, fühlbar steckte ihre Hand nun  in einem Fellhandschuh, verstärkte das wohlige, gleichmäßige Geniessen!  Dieser Handschuh begann genau am Nabel und kreiste in immer weiteren Wellen meinen ganzen Körper entlang. Er muss aus Nerz sein, denn nur Nerz ist so prickelnd auf der Haut, wie ich aus einem meiner früheren Beziehungen wusste. Aber das ist eine andere Geschichte!
Die feinen Härchen arbeiteten sich von Pore zu Pore weiter, kreisten und elektrisierten mich und der Körper  beginnt zu betteln, ich hielt es fast nicht aus, zitterte jedoch um weitere Berührungen, schrie meine Erregung hinaus. Anhaltendes, nicht mehr  beherrschbare Wimmern suchte sich seinen Weg durch unsere leicht geöffneten Lippen ins Freie.

Die Peitsche des Kutschers streifte nervös die Tiere  und sie wurden schneller. Er schwankte ein wenig, bemühte sich dann aber, die Tiere wieder zu langsamer Gangart zu bewegen. Ob er merkte, was sich hinter seinem Rücken abspielte?
Kurz tat er mir leid. Aber nur einen Moment, dann vergaß ich ihn wieder.

Sie wimmerte noch immer anhaltend, ich verschloss ihren Mund vorsichtshalber  mit einem Kuss. Meine Zunge glitt rasch an ihrem  Gaumen hin und her und  jagte auch mir angenehme Schauer den Rücken entlang. Sie erwiderte ihn, ihre Zunge drang ebenfalls in meine Mundhöhle. Plötzlich hatte sie mein aufrecht stehendes Schwert mit Daumen und Zeigefinger umspannt und glitt in schnellem Tempo auf und ab und raubte mir wieder den kleinen Rest von Verstand, den ich noch hatte. Sie wurde wieder langsamer, dann wieder schneller! Sie umspannte meine Eichel, presste sie, streifte die Vorhaut ganz hinunter! Ich explodierte in ihrer Hand, sie drückte zu und es verschlug mir den Atem, dann glitt sie wieder auf und ab und genoss es, wie ich mich wand und mit unterdrückten Lauten meinem neuerlichen Erguss seinen Lauf ließ. Ich fragte mich bang, wie oft es mir innerhalb von 24 Stunden wohl kommen kann, ohne dass ich völlig den Verstand verliere? Ermattet sank ich zurück.

Nun hatten die Tiere wieder den langsamen gleichmäßigen Trott erreicht und wir näherten uns einem kleinen Wäldchen. Die hohen Bäume waren mit Schnee bedeckt und im Vorbeifahren fielen kleine Schneehäubchen auf unseren Schlitten und die uns einhüllende Pelzdecke.
Wir merkten es nur vage.
Während ihre andere, pelzige Hand weiter meine Haut elektrisierte, hatte meine Hand ihren Venushügel erreicht und ich versuchte nun meinerseits  mit zarten, suchenden Bewegungen ihren Lustpunkt zu finden.

Sie hielt den Atem an, drehte und wand ihr Becken, sie wollte es mir leichter machen, ihn zu finden. Und ich fand eine Überraschung.

Denn, weißt Du mein Freund, obwohl wir vereinbart hatten, dass sie unter dem Mantel total nackt bleibe, hatte sie einen Slip mit einer Perlenschnur angelegt. Dieser Slip, der nur aus zwei Perlenschnüren  mit elastischen Schnur  bestand, die sich durch den Pospalt hindurch, weiter durch die Beine nach vorne spannt, bewegte sich zwischen ihren Schamlippen und musste sie ungeheuerlich stimulieren.  Ob die einzelnen Perlen sie bei jeder Bewegung total verrückt machten, dort wo sich diese Perlen  mit ihrer Perle treffen? In meinem Kopf begann eine Orgel zu spielen und zu dröhnen.
Mich faszinierte diese Perlenkette und ich begann, die einzelnen Perlen zu zählen und zu bewegen. Sie atmete schwer und lustvoll.

Sie war eine faszinierende Teufelin! Ihr Schachzug mit den Perlen war aufregend. Sie hatte offenbar Fantasie und war eine erfahrene Frau. Was ich da entdeckte erforschte ich minutenlang und sehr nachdrücklich. War ich es, der so erregt schnurrte und stöhnte?  Ich versank immer tiefer  in unserer pelzigen Hüllen und durch die unruhigen Bewegungen ihres nackten Körpers wurden ihre Lust geschärft und durch meine forschenden Finger und den sich bewegenden Perlen hemmungslos gereizt. Nach einigen heftigen Aktionen riß die Perlenkette.  Der Weg war frei und ohne irgendwelche Hindernisse.
Irgendwann in diesem sich drehenden Kreisel der Leidenschaft, beachteten wir nicht mehr, ob die Kutsche schneller wurde, ob sie sich unregelmäßig bewegte oder schwankte. Wir reizten jedes Gefühl, jede Berührung aus.

Es war eine wunderbare Fahrt, durch die winterliche Landschaft, loderndem Feuer und dunklem,  dunkelblauem Himmel. Eine wilde Jagd  durch Eis und Schnee in der geräuschlosen Winterlandschaft. So empfanden wir es in unserer warmen, aufregenden Bärenhöhle, egal welche Geschwindigkeit dieser Teufelsschlitten wirklich hatte.


Fortsetzung Teil 2
AUSZUG AUS DEM e-Book

"IM NETZ DER LÜSTERNEN TRÄUME"
von  XENIA PORTOS

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Fürstin Natalia Federowa, hemmungslos. Erotik




Als Hure im eigenen Ehebett.

von Xenia Portos

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Das  Leben der Fürstin Natalia Federowa hatte sich zwar nicht grundsätzlich, aber doch in feinen Nuancen verändert.
Seit sie ihrem Gatten, dem Fürst Michail Federow offenbart hatte, dass sie gelegentlich im Etablissement der Madame Alexandrowa anonym arbeite, um ihre sexuellen Gelüsten  so richtig ausleben zu können, hatte auch ihre eheliche Beziehung Farbe bekommen.
Vor allem  war es prickelnd, dass der Fürst ab sofort ihre Dienste bezahlen musste. Im Bewusstsein dessen, war seine Fantasie auf  ausgefallenem Niveau angekommen.
Er selbst hatte Natalia als Ehefrau nie sehr ernst genommen, sie niemals als begehrendwert empfunden. Für ihn war sie zu einer schwer  erreichenden weiblichen Beute geworden und das turnte ihn ab. Ihre scheinbare Unerreichbarkeit reizte ihn schon manches Mal, sie zu demütigen. Besonders als er hinter ihre dunkle Seite kam, die sie das Mädchen auspeitschen ließ und sich daran ergötzte, griff auch er zur Peitsche und kehrte so den Herrn und Gebieter über sie   heraus.
Seit geraumer Zeit hatten sie ein Verhältnis, das sich zwischen Abscheu, Lust und Begehren ansiedelte.
Als der Fürst, ohne es zu ahnen, anlässlich eines Festes im bekanntesten Etablissements von Petersburg, das in einer Orgie ausartete, bei ihr unter dem Namen Lydia die Erfüllung fand, die er seit langem suchte, spitzte sich die Lage für ihn zu.
Die maskierte Unbekannte, die sich Lydia nannte, war nämlich Fürstin Natalia, was im anfangs nicht klar war. Erst als sie sich ihm in einer von Erotik beherrschten Situation zu erkennen gab, die Maske von ihrem  Gesicht riss, fiel er aus allen Wolken. Ab diesem Moment sah er sie in einem anderen Licht.


Natalia räkelte sich auf ihrer Chaiselongue und naschte von dem feinen Konfekt, das ihre Freundin Alexa aus Paris mitgebracht hatte. Alexa war seit einigen Tagen wieder auf Besuch und die beiden Frauen hatten sich eine Menge zu erzählen. Alexa saß ihr gegenüber, hingegossen auf einer der Sitzbänke im Boudoir von Natalia.
Voller Bewunderung und auch ein wenig Neid hatte Alexa den Schilderungen ihrer Freundin gelauscht, als diese erzählte, wie es in dem vornehmen Bordell von Madame Alexandrowa, ihrer Namensvetterin, zuging.
Besonders beeindruckt zeigte sie sich von der Schilderung über Graf Nikolai, einem Freund des Hauses Federow, der oft als Gast anwesend war und sich immer sehr  distanziert und vornehm gab.
„Ja, sag einmal und Graf Nikolai hatte keine Ahnung, wer sich da hinter deiner  Maske verbarg?“
„Nein und er war wie von Sinnen und hatte sehr ausgefallene  Wünsche und Begierden. Ich muss auch zugeben, dass er mich ganz schön gefordert und auch überrascht hat. Außerdem ist er sehr mächtig ausgestattet und hat mich zu einigen unglaublichen Orgasmen gebracht. Er tut immer nur so zurückhaltend und beherrscht  in Gesellschaft, aber er ist ein Vulkan, wenn es drauf ankommt!“

„Ich warte, dass Madame nach mir schickt. Außerdem kann ich ja nur, wenn Michail wieder in Petersburg weilt. Er hat eine seltsame Eifersucht entwickelt und will nicht, dass ich ohne ihn zu Madame gehe.“
„Waaaas, ihr geht auch gemeinsam zu Madame?“ Alexa riss die Augen auf.
„Ja, wenn  uns danach ist, dann gehen wir getrennt hin und täuschen vor, uns nicht zu kennen. Madame macht ja auch nebenbei rauschende Feste und da wollen wir ja dabei sein.“
„Glaubst Du, dass es demnächst so ein Fest geben wird. Ich will unbedingt auch einmal dabei sein“ Alexas Augen begannen lüstern zu glänzen.
„Ohja, ich denke schon, ich werde dann das Mädchen fragen, sie weiß immer schon vorher Bescheid. Die Dienstboten sind immer bestens informiert. Nehmen sie doch im Untergeschoß ebenfalls, so ganz unter sich, an diesen Spielen teil.“

Nach einer nachdenklichen Pause fragte Alexa:
„Würdest Du mir die eingebrannte Lilie zwischen deinen Schenkeln zeigen, ich möchte sie gerne sehen!“
Natalia hatte der Freundin erzählt, dass sie sich auf der Innenseite auf einen der Schenkel eine Lilie, als Zeichen, dass sie eine Liebesdienerin im Dienste von Madame war, brennen lassen musste. Die Vorstellung, wie ein hünenhafter Mann wie Elias das mit einem glühenden Brenneisen machte und sie zur Linderung des Schmerzes dabei zu einem Orgasmus trieb, erregte Alexa sehr.
Sie kam zu Natalie herüber und hob ihren Rock, um sich das anzusehen.
Sie kniete vor der Freundin und fuhr mit den Fingern über die Narbe. Dann feuchtete sie den Finger an und befeuchtete diese zärtlich.
„Tut es noch weh?“ fragte sie.
„Nein, aber einige Tage war es angeschwollen und tat schon etwas weh. Besonders gleich unmittelbar danach. Aber Elias hatte eine sehr wirkungsvolle Salbe.“
Alexa kniete noch immer vor Natalie und ihre Finger glitten nun mehr nach oben und teilten zärtlich ihre Schamlippen.
„Du hast mir schon sehr gefehlt.“ Murmelte sie und begann mit den Fingerspitzen langsam über deren Perle zu kreisen. Natalia rutschte ein wenig von ihrem großen Polster hinunter und nahm eine bequemere Stellung ein. Diese Liebkosungen der Freundin liebte sie sehr, sie waren früher ein Geheimnis zwischen ihnen, bis eines Tages der Fürst unerwartet dazukam.
Über diese Entdeckung kam er langsam auf die dunklen Seiten seiner Frau und  begann sein Verhalten ihr gegenüber zu verändern. Er entdeckte ihre sadistische, oft sogar masochistische Seite und begann sie, trotz ihres Widerstandes je nach Geschmack und Laune zu bestrafen und sie nachträglich zu erniedrigen. Er genoss es, wenn sie voller Schmerz schrie und sich doch anschließend in seiner Umarmung völlig gehen ließ. Er scheute sich nicht, sogar ihre eigenen Peitschen oder Gerten zu verwenden, ja sogar aus dem Park Weidenruten zu schneiden und mitzubringen. Ihre gellenden Schreie erregten ihn.
Natalia fürchtete die unbarmherzigen Hiebe des Fürsten, hasste ihn in diesen Momenten. Noch mehr hasste sie es aber, wenn sie dann völlig ihrer Lust ausgeliefert es sogar genoss, wenn er sie zu einem Höhepunkt trieb und es ihm Genugtuung verschaffte.

Das alles schoss ihr durch den Kopf, als sie die zärtlichen Berührungen der Freundin genoss und immer erregter wurde. Alexa fuhr mit einer Hand ihren Bauch hinauf und kreist in ihrem Nabel, kam immer höher und umrundete ihre Brustknospen, drehte und zwirbelte sie, bis sie leise schrie. Alexa ließ die Finger ihrer anderen Hand auf der Klitoris der Freundin kreisen, drehte und knetete sie. Natalia spürte, wie die Flammen der Lust sich langsam in ihrem Unterbauch ausbreiteten und von ihr Besitz ergriffen. Kraftvoll, aber zärtlich drückte Alexa nun ihre Schenkel auseinander und näherte sich mit den Lippen der Klitoris. Die Zunge begann sich ihren Weg zwischen den Schamlippen zu suchen und als sie die Perle erreichte, bäumte sich Natalia auf und begann zu wimmern und zu flüstern. Die Zunge der Freundin trieb sie zu ihrem ersten Orgasmus an diesem Nachmittag.
Sie richteten sich beide auf und begannen, die Bänder der Oberteile ihrer Kleidung zu lösen. Als ihre Brüste aus der Beengung heraus sprangen, begannen sie sie abwechselnd zu lecken und zu saugen. Dazwischen berührten sich ihre Nippel und steigerten ihre Erregung immer mehr.
„Komm auf das Bett, hier ist es zu schmal!“ Natalia zog die Freundin hin zu dem breiten Bett mit den dicken runden Säulen und sie sanken darauf nieder.
Nun hatten sie mehr Platz und sie räkelten und streckten sich nebeneinander, dann wieder übereinander.
Natalias Hand hatte ebenfalls die  bereits sehr feuchten Schamlippen der Freundin durchstreift und sofort drei Finger in ihr Feuchtgebiet versenkt. Mit dem Daumen begann sie dann deren Klitoris zu umrunden und genoss, wie Alexa stöhnte und flüsterte.
Einer ihrer Gardisten, die regelmäßig antreten mussten, hatte ihr dies als die „Italienische Methode“ genannt und sie war wirklich sehr wirkungsvoll. Diese Methode ließ den Körper tanzen und verzögerte den Orgasmus um einige Minuten. Alexa zitterte nun bereits am ganzen Körper und saugte wild an den Brustspitzen von Natalia.
Sie stimulierten sich noch einige Minuten lang gegenseitig, bis sie beide gleichzeitig explodierten.
Ihre Körper zuckten und sie konnten kaum noch atmen. Frauen wissen, was Frauen gut tut, wie und was sie besonders genießen. Manche Männer wissen es aber auch. Sie werden dafür auch besonders belohnt.
Völlig außer Atem ließen sie dann voneinander ab, lagen noch eine Weile flach auf dem Rücken und versuchten wieder zu Atem zu kommen.

„Ich werde nun auf mein Zimmer gehen, wir sehen uns dann beim Abendessen“,
Alexa küsste Natalia dann zart auf den Mund und verschwand in ihrem Zimmer.

´Ich brauche morgen auf jeden Fall den Gardisten, ich möchte ihn hier vor mir  knien haben und seine Zunge ausgiebig spüren!´ Das waren die letzten Gedanken, bevor Natalia  einschlief.